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Remscheid
Fast gedribbelt wie ein Weltfußballer

Remscheid. Leon Noack (14) erzielte bei der Stadtmeisterschaft von "Deutschland sucht den Superdribbler" die Bestzeit von 6,06 Sekunden. Von Cristina Segovia-Buendía

Bei der Stadtmeisterschaft von "Deutschland sucht den Superdribbler" haben sich 21 Dribbelkünstler zwischen fünf und 18 Jahren weiter qualifiziert. Im Autohaus Büsgen, Austragungsort des Events, erschien längst nicht so viel fußballbegeisterter Nachwuchs, wie sich Erfinder Wolfgang Alexander Paes erhofft hatte. Spaß hatten die knapp 80 Vereinsspieler dennoch.

Auf dem Weg zum Bundesfinale in Frankfurt, müssen sich Remscheids beste Dribbler noch auf regionaler Ebene beweisen. Bei der Stadtmeisterschaft des bundesweiten Wettbewerbs für fußballbegeisterte und dribbelstarke Vereins- und Hobbyspieler im Autohaus Büsgen an der Neuenkamper Straße war die Stimmung trotz mäßiger Beteiligung bestens. "Ich muss zugeben, dass es hier in Remscheid - trotz des Heimspiels - die schwächste Veranstaltung bislang war", räumte Paes, der den Wettbewerb deutschlandweit ausrichtet, im Nachhinein ein.

Doch dass verhältnismäßig wenig Spieler an dem Wettbewerb teilnahmen hatte auch etwas Gutes: Diejenigen, die teilnahmen, konnten sich gleich mehrmals auf dem Parcours ausprobieren und ihre Bestzeiten verbessern. "Je öfter man den Parcours durchläuft, umso schneller wird man auch", verriet Aushilfe Guido Brenner, der die Bestzeiten der Spieler notierte und im Auge behielt.

Um kurz nach 12 Uhr hatte sich der zehnjährige Mohammed Essaoui mit 6,935 Sekunden die Bestzeit in Remscheid erlaufen. Der E-Jugendspieler vom TS Struck hatte insgesamt zehn Anläufe benötigt, um auf diese Spitzenzeit zu kommen. Zum Vergleich: Weltfußballer Lionel Messi, aktueller Rekordhalter beim Dribbel-Parcours, benötigte 5,12 Sekunden, um die Hindernisbahn zu überwinden. "Messi zu schlagen wird schwer", gestand sich der Zehnjährige ein. "Aber ich freue mich einfach, wenn ich hier die beste Zeit schaffe und mich qualifiziere."

Aufhören wollte er nach dieser Bestzeit nicht - er lief noch einige Male. Der Ehrgeiz hatte ihn gepackt, seine eigene Zeit weiter zu verbessern. Und Spaß machte es ihm offensichtlich auch, wie Vater Fouad Essaoui (41) bestätigte. "Dieser Wettbewerb ist eine schöne und gute Sache für die Jugendlichen", meinte er. Und auch für ihn als Zuschauer sei der Wettbewerb interessant.

Auch Mohammeds jüngerer Bruder Bilal nahm daran teil. Am Ende schafften beide die Qualifikation, Mohammed sogar als Bester seiner Altersgruppe.

Die absolute Bestzeit in Remscheid schaffte Leon Noack, (C-Jugend SSV Bergisch Born) mit seiner rekordverdächtigen Bestzeit von 6,06 Sekunden. Damit hat es der 14-Jährige deutschlandweit unter die Top-Fünf geschafft.

Quelle: RP
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