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Remscheid
Feier zum Trassen-Geburtstag lockt viele Familien, Radler und Skater

Remscheid: Feier zum Trassen-Geburtstag lockt viele Familien, Radler und Skater
So dicht gesäumt von Besuchern wie gestern beim Fest ist die Trasse eher selten, aber an schönen Wochenenden lockt sie viele Bewegungsfreudige. FOTO: hertgen
Remscheid. Bei strahlendem Sonnenschein und anfangs wolkenfreiem Himmel feierten am Sonntag die Interessengemeinschaft Bergisch Borner Bürger (IGBB) zusammen mit den Eisenbahnfreunden Remscheid, der Partei Bündnis90/Grüne sowie der Rudolf-Steiner-Schule das einjährige Bestehen der Balkantrasse. Von Cristina Segovia-Buendía

Vor fast genau einem Jahr wurde die 28 Kilometer lange Trasse, die von Opladen bis zum Lenneper Hauptbahnhof führt, eröffnet. Seitdem haben zahlreiche Profi- und Hobbyradfahrer sowie Inlineskater und Spaziergänger die Trasse rege genutzt – so auch am gestrigen Sonntag, als das gute Wetter zu einem Ausflug einlud.

Viele kehrten auf Höhe der Tennishalle in Bergisch Born beim Stand der IGBB und den Eisenbahnfreuden ein, um sich bei einem kurzen Zwischenstopp mit gegrillten Würstchen, Kaffee und Erfrischungsgetränken zu stärken. Es herrschte eine gemütliche und gesellige Stimmung, die auch der Vorsitzenden der IGBB, Claudia Reichert-Weber, gut gefiel: "Es sind schon viele Familien mit Kinderwagen hier vorbeigefahren, aber auch Inlineskater und Fahrradfahrer."

Für diejenigen, die anhielten oder sogar gezielt zum Stand der IGBB kamen, gab es neben Grillwürstchen von den Eisenbahnfreunden auch traditionelle Krammetsvögel. "Dieses Gebäck gab es früher immer auf der Kirmes, die ja nicht mehr stattfindet", erzählte Reichert-Weber. "Ihr" Verein hat praktisch die Verantwortung für die Balkantrasse am Knotenpunkt Bergisch Born übernommen und wirkt auch bei Veranstaltungen anderer Städte mit, durch die die Trasse führt – so wie etwa beim Radevormwalder Radrennen zu Pfingsten.

Von den Feierlichkeiten der Nachbarstädte zum einjährigen Bestehen der Balkantrasse im Juli hatte die Vorsitzende erst spät erfahren: "Uns hatte man darüber erst sehr spät informiert, als der Termin schon stand und wir schon unser Fest hier geplant hatten." Da die Bergisch Borner außerdem zeitnah am Einweihungsdatum feiern wollten, hielten sie an ihren Termin fest.

Die Rudolf-Steiner-Schule hatte zusammen mit dem Kindergarten Zaunkönig, ebenfalls an ihrem selbst gebauten Unterstand ein buntes Familienfest mit vielen Leckereien und Musik organisiert. Ihr Streckenabschnitt zog besonders viele Gäste an. Den Unterstand, den die Drittklässler vor einem Jahr mit viel Liebe und Geschick aus Lehm und Schiefer gebaut hatten, musste wieder instand gesetzt werden, nachdem es unbekannte Vandalen mutwillig zerstört hatten.

Klassenlehrer Helmward Ungruhe appellierte daher im Namen der Schüler, dieses Angebot an der Trasse zu respektieren: "Es kann gerne von allen, die hier vorbeikommen, genutzt werden. Aber bitte lasst es stehen."

(RP/EW)
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