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Remscheid
Ferdinandos Traum vom großen Erfolg

Remscheid. Remscheider zog am Samstag in zweite Runde der RTL-Show "Deutschland sucht den Superstar" ein. Von Tim Harpers

Ferdinando Erba konnte sein Glück kaum fassen. Der Remscheider setzte sich am Samstagabend beim "Deutschland sucht den Superstar"-Casting in Köln gegen viele seiner Mitbewerber durch und ist nun unter den 120 besten Sängern der aktuellen Staffel des RTL-Show.

"Ich war wirklich aufgeregt", verriet Erba im Gespräch mit unserer Redaktion. Vor allem die Bewertung durch Dieter Bohlen habe ihn nervös gemacht. "Aber ich wollte auch die Herausforderung. Deshalb habe ich ihn zu meinem Joker gewählt." Bereits vor zwei Jahren versuchte sich der 25-jährige als Sänger bei der Castingshow. "Damals habe ich es aber nicht einmal bis zum Jurycasting geschafft", sagt Erba. "Das wollte ich dieses Mal unbedingt besser machen."

Im wahren Leben arbeitet Erba als Objektleiter bei einem Remscheider Reinigungsunternehmen. Zusammen mit rund 70 Kollegen. Er ist dort unter anderem für Abrechnungsaufgaben zuständig. "Ich habe da ein super Team", sagt der angehende Sänger. "Viele von denen haben mir am Wochenende vor dem Fernseher die Daumen gedrückt." Das Singen entdeckte der Remscheider erst vor fünf Jahren für sich. Er habe zwar auch schon mit 16 Jahren hin und wieder mal ein Liedchen geträllert, aber zu "richtigen" Auftritten habe es damals noch nicht gereicht. "Mittlerweile bin ich auch schon als Sänger auf Hochzeiten unterwegs", sagt Erba. "Ich habe mich wirklich gewissenhaft auf die Show vorbereitet."

Grund für seine Teilnahme ist der Traum vom großen Erfolg. "DSDS hilft Sängern dabei, deutschlandweite Bekanntheit zu erlangen", sagt er. "Wenn man da weit kommt, kann einem das bei seiner Karriere extrem weiterhelfen."

Am 5. März (RTL/20.15 Uhr) muss sich der Remscheider Künstler erneut beweisen. Beim sogenannten "Recall" in Köln trifft er dann auf die 119 anderen Top-Sänger der aktuellen Staffel. Sein Ziel ist es, auch dort die Jury von sich zu überzeugen. "Wenn ich das schaffe, geht es mit den 35 Besten nach Jamaika. Das wäre ein absoluter Traum."

Quelle: RP
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