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Remscheid
Feuerwehr hilft im Hochwassergebiet

Remscheid: Feuerwehr hilft im Hochwassergebiet
Keller auspumpen und Sandsäcke aufschichten - das gehörte zu den Aufgaben der Einsatzkräfte aus dem Bergischen in Hamminkeln. FOTO: kollmann
Remscheid. 29 Feuerwehrleute aus Remscheid unterstützten Kollegen im Kreis Wesel.

Nachbarschaftshilfe in größerer Dimension leisteten die bergischen Feuerwehren aus Remscheid, Solingen und Wuppertal im Katastrophengebiet des Kreises Wesel. 116 Einsatzkräfte aus den drei Städten, 29 aus Remscheid, dieser sogenannten 5. Bereitschaft rückten Donnerstagmorgen mit 30 Einsatzfahrzeugen aus, um ihre erschöpften Kollegen zu unterstützen.

Nach extremen Starkregenfällen war es dort bereits seit dem Vortag zu Überflutungen und Deichbrüchen gekommen, durch die Menschen, Tiere und Sachwerte erheblich gefährdet wurden. So löste die Bergischen nach ihrem Eintreffen Einsatzkräfte aus Mülheim, Essen und Oberhausen ab, die im Bereich der Stadt Hamminkeln Hilfe geleistet hatten.

Dort galt es, Deiche an zahlreichen Zuflüssen der Issel mit Sandsäcken zu sichern, da diese durch den steten Wasserdruck durchzuweichen und zu brechen drohten, berichtet die Feuerwehr. Zum Schutz gefährdeter Siedlungsgebiete vor Überflutungen wurden in Absprache mit den örtlichen Behörden Deiche auch gezielt durchbrochen, um Wiesen als Entlastungsflächen zu fluten und hierdurch die Pegelstände der Bäche und des Flusses zu senken. Durch diese erfolgreiche Maßnahme gelang es den bergischen Feuerwehrkräften, zahlreiche Gebäude im Hamminkler Stadtteil Dingden vor drohender Überflutung zu bewahren. Tausende Sandsäcke, die Einsatzkräfte und Freiwillige aus der Bevölkerung gefüllt hatten, schichteten die Einsatzkräfte an den gefährdeten Stellen auf. Viele Gebäude wurden so erfolgreich gesichert, außerdem wurden Keller ausgepumpt. Mit starkem Niederschlag verschärfte sich die Lage am Nachmittag noch einmal erheblich. Am späten Abend konnte die Bergische Bereitschaft ihren Einsatz vor Ort beenden. Alle kehrten müde, aber wohlbehalten zurück, heißt es.

(pd)
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