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Remscheid
Feuerwehr Lüdorf ließ es beim Sommerfest krachen

Remscheid. Drei Tage lang feierte die Wehr mit über 1500 Menschen, die aus ganz Remscheid und von auswärts ins Dorf strömten. Von Cristina Segovia-Buendía

Wenn Lüdorf feiert, dann kommt gefühlt die ganze Stadt aufs Land: Vergangenes Wochenende war es wieder so weit, das berühmte Sommerfest der 21 aktiven Kameraden stand an, im 130. Jubiläumsjahr der Wehr. Und wie zu erwarten, war es auch diesmal wieder brechend voll: "Am Freitag haben wir mit etwa 700 Leuten gefeiert und heute werden es mindestens wieder genauso viele, wenn nicht noch mehr", sagte Einheitsführer Markus Labenz erfreut. Jung und Alt tummelten sich auf dem Platz. Nur die Gerätehalle, wo am Abend die Band "Refresh" rockte, blieb vergleichsweise leer.

Die Besucher blieben im Freien, nah an Bierwagen und Cocktailbar stehen. Die Musik der Hückeswagener drang ohnehin in jede Ecke des Platzes. Dass Refresh an diesem Abend auftrat, war eine Besonderheit, verriet Labenz. "Es ist 28 Jahre her, dass die Band hier bei uns ihre Anfänge feierte." Neun Jahre am Stück kamen die Hückeswagener und sorgten beim Sommerfest der Lüdorfer für Stimmung. Danach verschrieben sie sich anderen Events, doch zum runden Jubiläum der Einheit durften sie nicht fehlen.

Beim Dämmerschoppen zum Auftakt des Festes hatten die Besucher den Feuerwehrmännern einen langen Abend beschert. "Der DJ hat bis halb vier gespielt und um sechs war dann auch ich endlich im Bett", erzählte Labenz.

Ein Teil der Einheit sei während der Festlichkeiten immer im Dienst. "Doch alarmiert wurden wir zum Glück noch nie." Unterstützung bei den Einsätzen und auch beim Fest erhielten die Lüdorfer von ihren Kollegen aus Bergisch Born, mit denen sie seit zwei Jahren eine gemeinsame Jugendabteilung führen.

Die gute Verbindung zwischen den Einheiten zeigte sich auch beim Sommerfest, wo traditionell Kameraden anderer Einheiten für einen Umtrunk vorbei schauen. "Aus Remscheid waren sie alle da und auch Kameraden aus Wuppertal, Hückeswagen und Rade sind gekommen."

Selbst eine Einheit aus Baden-Württemberg, aus Bad Herrenalb, war für das Wochenende angereist. Die Verbindung entstand durch einen ehemaligen Kameraden, der nun in Bad Herrenalb aktiv ist. Im September fährt auch eine Delegation aus Lüdorf zum Fest der Schwarzwälder.

Am Sonntag ließen die Kameraden den dreitägigen Festakt beim Frühschoppen ausklingen. "Nach dem Fest brauche ich jetzt erst mal zwei Tage, um mich zu regenerieren", äußerte Labenz amüsiert. Doch die Anstrengungen würden sich lohnen: "Mit dieser Truppe macht es einfach immer einen Heidenspaß."

Quelle: RP
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