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Remscheid
Finale des Löwenfestivals mit "Jokebox"

Remscheid. Eine der besten Coverbands der Region spielt die großen Titel der zeitlosen Musikgrößen. Von Hagen Thiele

Von A wie "Abba", über M wie "Melissa Etheridge" oder "Michael Jackson" bis hin zu Z wie "ZZ Top": Die Coverband Jokebox spielt die Songs der zeitlosen Musikgrößen. Die siebenköpfige Band aus Wermelskirchen und Umgebung genießt nach inzwischen über 800 Konzerten den Ruf, eine der besten Bands der Region zu sein, wenn es darum geht, bekannte Hits stimmungsvoll auf die Bühne zu bringen. Am Donnerstag spielt die Formation zum Abschluss des Löwenfestivals auf dem Rathausplatz.

Wenn eine Band so vielen unterschiedlichen Stilen an einem Abend gerecht werden will, ist das vor allem im Bereich Gesang eine Herausforderung. Sänger Ralf Becker legte den Grundstein seiner musikalischen Karriere bereits mit 13 Jahren. Das "Jokebox"-Urgestein war bei der Bandgründung vor über 20 Jahren mit dabei und stellte die Weichen für das Erfolgskonzept, das die Gruppe bis heute trägt. Seine Vision war es, die Songs der Stars so auf die Bühne zu bringen, wie es die Künstler auch selbst tun: mit großartiger Bühnenshow und ohne jedwede musikalische Kompromisse.

Damit die Gruppe beim Gesang auch immer den Ton trifft, unterstützen mit Verena Köpling und Jenny Rizzo gleich zwei Damen Ralf Becker regelmäßig. Je nachdem, wie es ihre Zeit zulässt, steht auch noch Steffi Steglich mit auf der Bühne.

Köpling dürfte den Fans des Remscheider Löwenfestivals bereits ein Begriff sein. Sie sprang beim Auftritt von Privacy vor anderthalb Wochen ein, um die verhinderte Stammsängerin Momo zu vertreten. Obwohl im Vorfeld quasi keine Proben möglich waren, fügte sie sich gut in das Klangbild der Remscheider Metal-Band ein.

Knackige Riffs, ein dynamisches Schlagzeug und ein treibender Bass, dafür steht die Instrumentalfraktion von Jokebox. Peter Nica begann mit neun Jahren das Gitarrenspiel. Der Burscheider sammelte zudem Erfahrung in zahlreichen Projekten wie "Fireball", "Brickyard", "Turbo", "Neue Männer", "Pink Paraneuia" und "Strang Blue". Dirk Mies, ebenfalls Gitarrist, mag es an seinem Instrument technisch anspruchsvoll, wie der Blick auf seine Lieblingsband, der Prog-Legende "Dream Theater", unterstreicht.

Für die tiefen Töne ist seit inzwischen einer Dekade der Leverkusener Jörg Kröck zuständig. Peter Schlett unterstützt das Klangbild mit seinem Keyboard. Der Remscheider spielte schon mit sechs Jahren Klavier. Doch sie alle spielen nach seinem Takt: Schlagzeuger Stephan Jung-König absolvierte gar ein Studium am Drummers Institute in Düsseldorf und betreibt heute seine eigene Schlagzeugschule.

Das Konzert beginnt am Donnerstag um 19 Uhr auf dem Rathausvorplatz. Weitere Informationen gibt es im Internet auf: www.jokebox-live.de www.loewenfestival.de

Quelle: RP
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