| 00.00 Uhr

Wuppertal
20. 000 Euro für das Kinderhospiz

Wuppertal. Haaner Firma löst Unterstützungskasse auf. Mitarbeiter wollten spenden.

Das Kinderhospiz Burgholz: Rundherum ist Wald, ganz in der Nähe die Sambatrasse. Um die schöne Umgebung noch besser nutzen zu können, gibt es für die Gäste jetzt zwei ganz spezielle Fahrräder: Sogenannte Rollfiets, Dreiräder, auf denen ein Rollstuhl mitfahren kann. Zu verdanken hat das Kinderhospiz diese Investition dem Verein Unterstützungskasse Hemscheidt Fahrwerktechnik aus Haan-Gruiten.

Der Verein finanzierte einst in Not geratene Mitarbeiter, jetzt hat er sich aufgelöst und 20 000 Euro an die Einrichtung gespendet. "Ohne diese Spende hätten wir uns die Räder nicht gegönnt", sagt Kerstin Wülfing, Geschäftsführerin der Kinderhospiz-Stiftung Bergisches Land. Mehr als 8000 Euro koste ein solches Exemplar. Die Räder haben eine Rampe, um das Auf- und Abladen des Rollstuhls zu erleichtern, und besitzen einen Elektroantrieb. "Es ist schön, wenn die Familien solche Ausflüge machen können. Die Kinder haben so eine ganz andere Wahrnehmung von der Umgebung", sagt Wülfing. Das Ziel der Einrichtung sei auch, Normalität in den Alltag der Betroffenen zu bringen. Die Räder seien bereits rege in Betrieb.

Die Unterstützungskasse hat sich für die Auflösung entschieden, weil über Jahre kein größerer Notfall im Kreise der Mitarbeiter eingetreten sei, wie Mark Wöhrmann, ehemals Vorsitzender der Kasse, erklärt. "Andere können das Geld besser gebrauchen", sagt Mitarbeiter Thorsten Bolz. "Wir haben viele Mitarbeiter aus Wuppertal", sagt Wöhrmann. Deshalb habe sich der Verein für eine Spende an das Kinderhospiz entschieden. Weitere Informationen zur Einrichtung sind über das Internet abrufbar: www.kinderhospiz-burgholz.de

(pf)
Diskussion
Ihre Meinung zum Thema ist gefragt

Schreiben Sie jetzt Ihre Meinung zu:

Wuppertal: 20. 000 Euro für das Kinderhospiz


Beachten Sie dabei bitte unsere Regeln für Leserkommentare.