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Wuppertal
Angehende Designer zeigen ihre innovativen Ideen

Wuppertal. Die Drohne, die wie ein Ufo aussieht, soll nicht durch die Luft fliegen, sondern unter Wasser unterwegs sein und dabei Fotos schießen. Robin Lee Held (26) hat sich diese freibewegliche Unterwasserkamera ausgedacht. Heute stellt er sie seinen Professoren vor, danach und am Wochenende, jeweils von 12 bis 16 Uhr, ist sie in der Ausstellung der Industrie-Designer an der Universität, Gebäude I, Fuhlrottstraße 10, Foyer, Ebene 13, zu sehen.

"Damit kann man den ganzen Tauchgang aufnehmen und später neu erleben", erklärt der junge Designer, der damit seine Abschlussarbeit vorlegt. Zwei Kameras in der Mitte können ein Rundum-Bild aufnehmen, vier einzeln bewegliche Rotoren treiben das Gerät durchs Wasser. Der Taucher steuert es mit einem Peilsender am Handgelenk.

Robin Lee Held ist überzeugt, dass man mit Aufnahmen aus dieser Kamera Menschen das Taucherlebnis näher bringen kann. Und dass Taucher ihre Unterwasser-Ausflüge genießen können, ohne ständig auf die Kamera zu blicken, und trotzdem spektakuläre Bilder mitbringen - wenn die Drohne so produziert wird - denn gebaut hat er nur ein Modell. Doch die Technik hat er bis ins Kleinste durchdacht.

Ebenso sein Studienkollege Tommo Brickner (24). Er hat sich viele Gedanken über Prothesen gemacht, Menschen mit und ohne Prothesen befragt. Und festgestellt: Der Trend geht zu mehr Offenheit, man zeigt Prothesen selbstbewusst. Daher will er Prothesenträgern mehr "Lifestyle" ermöglichen. Er entwickelte ein künstliches Bein mit Kniegelenk, dessen äußere Form sich individuell gestalten lässt. Die Schalen, die die Beinform nachahmen, kommen aus dem 3D-Drucker, können hautfarben, aber auch durchsichtig oder bunt sein, wie Glas, Leder oder Stoff aussehen.

(kati)
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