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Wuppertal
Angela Merkel lädt jungen Wuppertaler ein

Wuppertal. Eigentlich wollte er nur einmal schauen, wie der Wettbewerb "Jugend forscht" abläuft. Dann ging er nach mehreren Juryentscheidungen als Bundessieger in einer von fünf Kategorien hervor. Jetzt stellte der 18-jährige Schüler des Carl-Fuhlrott-Gymnasiums (CFG) sein Projekt Oberbürgermeister Andreas Mucke vor: Tobias Gerbracht überzeugte die Wettbewerbs-Jury mit einem Hologramm-Projektor, mit dem sich Gegenstände ohne Spezialbrille und bei Tageslicht virtuell betrachten lassen.

Für Ende September hat ihn auch Angela Merkel ins Kanzleramt eingeladen. Jedes Jahr besuchen fünf Bundessieger von "Jugend forscht" die Kanzlerin. Gerbracht: "Da sie Physikerin ist, ist sie natürlich naturwissenschaftlich interessiert." Zwei Stunden wird sich Merkel Zeit nehmen, um mit den Jugendlichen über ihre Projekte zu reden und ihnen einen zusätzlichen Preis zu überreichen. Vorher werden die fünf Gewinner gemeinsam die Hauptstadt erkunden.

"Aufgeregt bin ich irgendwie nicht", sagt Tobias Gerbracht. Ein Highlight sei das Treffen aber auf jeden Fall. Das Programm am 28. September sieht auch eine Fragerunde mit Merkel vor. Was wird Gerbracht die CDU-Politikerin fragen? "Auf jeden Fall nichts Politisches", sagt er. Vielleicht habe er die Möglichkeit, mit ihr über die "Industrie 4.0" oder die virtuelle Realität zu sprechen.

(lho)
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