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Wuppertal
Bahnhof: Geschichtsverein präferiert die Rundbögen

Wuppertal. In der Diskussion um die Fassadengestaltung meldet sich auch noch einmal der Bergische Geschichtsverein zu Wort. "Für das weltweit einmalige Bahnhofsgebäude sind nur Rundbögen angemessen", erklärt Hans Joachim de Bruyn-Ouboter, Vorsitzender der Wuppertaler Abteilung des Vereins. Ein Punkt sei dabei zentral wichtig: Die Mehrkosten seien entgegen den Angaben der "Rechteck-Anhänger" sehr gering, so de Bruyn.

Der Grund liege in der Bauweise. Der seit 1963 fehlende Gebäudeteil, das "Loch im Gesicht des Bahnhofs", muss durch die Stadt neu gebaut werden, erklärt der Vorsitzende. "Aber diesen ,Beton-Rohbau' wird man nicht sehen, er wird durch eine davorgesetzte Blendfassade völlig verdeckt. Die in die Blendfassade einzufügenden Tür- und Fensteröffnungen bekämen eine Laibung aus Sandstein. "Die Material- und Fertigungskosten von Rundbögen-Laibungen sind, wenn überhaupt, nur minimal höher als die von Rechteckfenstern." "Diese Lösung", so de Bruyn, "ist der Verwaltung seit dem 26. Oktober 2012 bekannt."

(est)
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