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Wuppertal
Bayer investiert gut 300 Millionen Euro in der Stadt

Wuppertal. Der Pharma- und Chemiekonzern Bayer hat an seinem Standort in Wuppertal im vergangenen Jahr einen Rekordwert bei den Investitionen erzielt. 2016 hatte das Unternehmen 328 Millionen Euro in Anlagen für Forschung, Entwicklung und Produktion investiert, wie Bayer jetzt mitteilte. Zum sechsten Mal in Folge lagen die Aufwendungen damit über jenen des Vorjahres. "Das erneut hohe finanzielle Engagement von Bayer in den Standort verdeutlicht, welch signifikanten Stellenwert das Werk an der Wupper für den Konzern hat", sagte Standortleiter Klaus Jelich. Für das laufende Jahr sind zudem Gesamtinvestitionen in Höhe von gut 300 Millionen Euro geplant.

Seit dem Jahr 2012 werde somit ein Investitionsvolumen in Höhe von rund 1,5 Milliarden Euro in den Standort fließen, hieß es. "Diese nachhaltigen Investitionen sichern die Zukunftsfähigkeit des Wuppertaler Bayer-Standortes und stärken die Position als bedeutender Biotech-Standort", betonte Jelich. Zugleich sei die Zahl der Mitarbeiter am Standort auf gut 3300 (Stand: Ende 2016) gestiegen. Etwa 1800 von ihnen arbeiteten im Werk an der Wupper und 1500 im Forschungs- und Entwicklungszentrum am Aprather Weg. Bayer zähle damit weiter zu den größten Arbeitgebern im Bergischen Land. Der positive Trend habe sich überdies in den ersten drei Monaten dieses Jahres fortgesetzt: Zum 31. März lag die Beschäftigtenzahl bei etwa 3400 - und damit um rund 900 höher als Ende 2012. Die Schaffung von Arbeitsplätzen sei "ein weiterer Beitrag zur Zukunftssicherung und Zufriedenheit der Menschen und deren Familien im Standortumfeld", so Jelich.

Im Werk an der Wupper wurden in den vergangenen fünf Jahren während des laufenden Betriebes fünf Gebäude gleichzeitig geplant und errichtet. Über 400 Millionen Euro der Investitionen flossen in die Erweiterung der Produktionskapazitäten für die Faktor-VIII-Präparate gegen die Bluterkrankheit. Eingeweiht werden konnte überdies unter anderem ein neues Laborgebäude für die "Analytische Kontrolle". Im Bau ist derzeit noch ein Lager für Wirkstoffe und Zwischenprodukte aus der chemischen Produktion sowie für Kleinmengen aus Forschung und Entwicklung. Das Gebäude soll Anfang 2018 in Betrieb gehen.

Erfreulich ist auch: Die Wirkstoffe von acht der 17 umsatzstärksten Pharma-Produkte von Bayer werden in Wuppertal hergestellt.

(bos)
 
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