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Wuppertal
Das Fundbüro muss jetzt Katzen aufnehmen

Wuppertal. Der Landtagsabgeordnete Rainer Spiecker (CDU/Foto) sieht Wuppertal direkt vom neuen Jagdgesetz betroffen. Die Stadt müsse die Folgen des umstrittenen Jagdgesetzes ausbaden, sagte er mit Bezug auf ein Urteil des Oberverwaltungsgerichts Münster. Laut dem Landesjagdverband Nordrhein-Westfalen hat das Gericht entschieden, dass "die kommunalen Fundbüros Katzen aufnehmen müssen, die ihnen von Jägern als Beifang in Lebendfangfallen gebracht werden (Aktenzeichen 5 B 1265/15 - 1 L 1290/15 Münster)."

Spiecker nennt das "die nächste Pleite der Landesregierung mit diesem Gesetz". Vor allem die Stadt Wuppertal werde Probleme bekommen, denn ein Tierheim gebe es ja bedauerlicherweise auch nicht mehr, nachdem das in Vohwinkel kürzlich geschlossen hat. "Wohin also mit den Katzen?", fragt sich nicht nur der Landtagsabgeordnete. In Richtung NRW-Umweltministerium fordert er, dieses Landesjagdgesetz dahin zu bringen, wo es hingehöre: "In die Tonne!" Die Reform des Ökologischen Jagdgesetzes von Umweltminister Johannes Remmel (Grüne) ist im Mai 2015 durch den Landtag gegangen. Jäger hatten diese stets stark kritisiert.

Quelle: RP
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