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Wuppertal
Der Zoo digitalisiert jetzt seinen Baumbestand

Wuppertal. Der Zoo hat begonnen, den Baumbestand auf dem Gelände zu scannen und zu katalogisieren. Es entsteht das erste komplette, digitale Verzeichnis der Bäume im Zoo.

Der Grund für das Projekt liegt in erster Linie bei der Verkehrswegesicherung. Denn durch das System soll die Übersicht über kranke Bäume und deren systematische Erfassung vereinfacht werden.

Gärtnermeister Björn Clausius Foto: Andreas Fischer), sein Kollege Sebastian Bark und Sven Schiffer vom Katasteramt arbeiten gemeinsam daran. Schiffer vermisst die Bäume mit einem Laser-Scanner, der bis zu 26 600 Punkte pro Sekunde misst.

Wenn Schiller die Bäume im System hat, können die Kollegen vom Zoo über ein Grünflächenprogramm darauf zugreifen, die Bäume benennen und mit Eigenschaften belegen - etwa ihren Zustand beschreiben oder was an ihnen schon getan werden musste. Dann werden die Daten in ein städtisches Flächenprogramm gezogen, in dem alle gesammelten Daten zusammen abgerufen werden können und mit den Standorten verknüpft werden.

Bisher sind 365 Bäume im System. Gescannt seien schon mehr, sagt Schiffer. Insgesamt seien etwa 2000 Bäume zu erfassen. Geplant ist, die Aufnahmen bis Mitte des Jahres abzuschließen.

In den vergangenen zwei Jahren musste man etwa 30 größere Buchen fällen, wegen Brandkrustenpilz. "Die Gefahrenbäume auf dem Gelände sind jetzt langsam abgearbeitet", sagt Clausius. Jetzt sei man an dem Punkt, an dem es sinnvoll sei, sich systematisch um die Bäume zu kümmern. Michaela Fasler-Busch, Verwaltungsleiterin des Zoos, sagt, das System seinötig, um weitere Maßnahmen besser planen zu können - allein, um die Kosten längerfristig kalkulieren zu können.

(ecr)
 
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