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Wuppertal
Die B 7-Baustelle ist weg, aber nicht alle Navis wissen das

Wuppertal. Seit dem 10. Juli ist die B 7 wieder frei - zur Freude der Autofahrer. In viele Navigationsgeräte hat es die frohe Kunde aber noch nicht geschafft, wie Leser berichten. Auch der Test in der Redaktion über Google Maps schlug fehl: Wer von Elberfeld nach Barmen möchte, den schickt Google noch über die Ausweichrouten wie Wolkenburg oder Hochstraße. Dass die B 7 wieder frei ist, habe die Stadt frühzeitig an die wichtigsten Hersteller von Navigationsgeräten weitergegeben, sagt Pressesprecherin Martina Eckermann. "Das machen wir immer, auch bei Sperrungen." Nach der B 7-Sperrung vor drei Jahren habe es aber auch gedauert, bis die Geräte das anzeigten. "Das hängt natürlich auch davon ab, wie oft die Hersteller Updates machen."

Updates, also die Aktualisierungen der Programme, seien ohnehin ein Thema für sich: Viele Navi-Besitzer würden diese - meist aus Kostengründen - ohnehin viel zu selten machen, hatte ein ADAC-Experte im vergangenen Jahr gegenüber dieser Zeitung erklärt. Oder es werden so alte Navis benutzt, dass es gar keine Updates mehr gebe. Auf der anderen Seite würden die Unternehmen auch nicht immer neue Infos schnell verarbeiten. Mögliche Erklärungen also, warum einige Geräte Autofahrer zum Beispiel immer noch über die seit langem gesperrte Brücke Brändströmstraße in Heckinghausen lotsen wollen.

(est)
 
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