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Wuppertal
"Die Partei" schmeißt ihren OB-Kandidaten raus

Wuppertal. Der Vorstand des Kreisverbandes der Partei "Die Partei" hat Björn W., ihren Kandidaten bei der Wahl zu Wuppertals Oberbürgermeister 2015, dazu aufgefordert, aus der Partei auszutreten. Der Vorsitzende des Kreisverbandes, Jens Petersen, begründet das so: "Wir haben zu unserem großen Entsetzen aus der Presse erfahren, dass unser ehemaliger Kandidat zur Oberbürgermeister-Wahl 2015, Björn W., wegen sexueller Nötigung zu einer Freiheitsstrafe von neun Monaten auf Bewährung verurteilt wurde. Der Kreisverband Wuppertal der Partei ,Die Partei' war bis zum Tag der Urteilsverkündung über die Tat nicht informiert. Wäre uns während des Wahlkampfes 2015 die Tat bekannt gewesen, hätte der Kreisverband sich unmittelbar von der Kandidatur Björn W.s distanziert. Unser Mitgefühl gilt dem Opfer."

Björn W. hatte für die Spaßpartei einen Jux-Wahlkampf geführt, ohne eine echte Chance auf das Amt zu haben. Im Wahlkampf verkörperte er satirisch überzeichnet die Rolle eines Politikers. W. hatte bei der OB-Wahl im September 2223 Stimmen (2,2 Prozent) erhalten.

(Red)
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