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Wuppertal
Die Stadt baut den Wupperpark Ost

Wuppertal. Am Döppersberg sollen am Fluss Info-Pavillon und Café Cosa neu entstehen

Die Zeit drängt: Entsprechend der Vereinbarungen mit dem Investor Signature Capital muss die Stadt bis Ende 2018 den Wupperpark Ost am Döppersberg mit einer Grundfläche von rund 5500 Quadratmetern Grundfläche fertiggestellt haben. Die Verwaltung präsentierte jetzt ihre Planungen für das Areal an der Wupper zwischen Köbo-Haus und Brausenwerth/Morianstraße. Bei dem Vorhaben handele es sich "um den letzten planerischen Schritt" zum Ausbau des Döppersbergs, sagte Oberbürgermeister Andreas Mucke. Im Rahmen einer europaweiten Ausschreibung sollen die verschiedenen Projektphasen vergeben werden.

Im westlichen Bereich in der Nähe zum Köbo-Haus ist ein neuer Standort für den Info-Pavillon des Wuppertal Marketing und der Wuppertaler Bühnen vorgesehen. Im östlichen Bereich soll das neue Gebäude des Café Cosa entstehen.

Bislang ist das Café Cosa im Köbo-Haus untergebracht, das der Investor Signature Capital vermarkten wird. Das Café dient vor allem als Anlaufstelle für Suchtkranke und Obdachlose. Die genaue Lage und die Wege zu dem Gebäude sollen noch mit Polizei und Ordnungsamt abgesprochen werden. Die Kosten für den Ersatzbau für das Café sollen zu 80 bis 90 Prozent durch Drittmittel abgedeckt werden.

Stadtdirektor Johannes Slawig wies darauf hin, dass für den Bau der beiden Gebäude 4,5 Millionen Euro vorgesehen sind. Möglicherweise könnten die Kosten auch noch niedriger liegen. Das Geld sei allerdings nicht in den Baukosten für den Döppersberg von 140,5 Millionen Euro eingerechnet. Gegner des Döppersberg-Umbaus hatten der Stadt vorgeworfen, die Kosten für den Wupperpark Ost bewusst aus den Gesamtkosten herauszurechnen. Die Verwaltung begründet dies damit, dass es sich beim Umbau um eine Maßnahme handelt, die mit dem Bau eines neuen Busbahnhofes und des barrierefreien Fußwegs zum Bahnhof zur Verbesserung des Öffentlichen Nahverkehrs und des Individualverkehrs dient. Der Wupperpark sei ein davon unabhängiges Projekt.

Für den unterirdischen Bunker wird noch eine Nutzung gesucht. Man befinde sich mit Interessenten in Gesprächen, sagte Dezernent Frank Meyer.

(bos/AB)
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