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Wuppertal
Die Stadtwerke wollen die Hatzfeld-Trasse bauen

Wuppertal. Mit der Schwebebahn sind die Wuppertaler Stadtwerke (WSW) im Besitz eines weltweit bekannten Verkehrsmittels. Dass die WSW von 1948 bis Ende 1979 Betreiber der Kleinbahnstrecke vom Loh nach Hatzfeld waren, ist nur noch wenigen bekannt. Jetzt erinnern sich die Stadtwerke an dieses Kapitel ihrer Unternehmensgeschichte. Martin Bickenbach, Geschäftsführer der Wuppertaler Stadtwerke GmbH (Foto: Stefan Fries), kündigte jetzt an, dass die WSW die Entwicklung der sogenannten Hatzfeld-Trasse zu einem Rad- und Fußgängerweg federführend vorantreiben werden. Ein Teil der geplanten Trasse führt über die frühere Kleinbahnstrecke von Hatzfeld zum Loh.

"Wir sind bei der Umsetzung der Pläne auf Fördermittel angewiesen und werden uns dabei mit der Wuppertalbewegung abstimmen, die Erfahrung damit hat", kündigte Martin Bickenbach an. Beim Diesel-Gipfel in Berlin sei den Kommunen ja eine Milliarde Euro für Projekte in Aussicht gestellt worden, die Strukturen im Fußgänger- und Radverkehr verbessern, so Bickenbach. Das sei die Intention des Projekts.

Pläne für eine Radverbindung vom Barmer Norden mit Anschluss an die Nordbahntrasse hatte der Hatzfelder Bürgerverein bereits im Mai erstmals vorgestellt. Hartmut Fleing, Vorsitzender des Hatzfelder Bürgervereins, und der Barmer Bezirksbürgermeister Hans-Hermann Lücke (CDU) begannen damals mit der Suche nach Unterstützern. Die Barmer Bezirksvertreter beschlossen Ende September einstimmig einen Prüfungsantrag an die Stadt. Wichtig ist vor allem eine Berechnung der möglichen Kosten.

Die Kleinbahn war 1979 endgültig stillgelegt worden, da sich der Güterverkehr zunehmend auf die Straße verlagert hatte.

(ab)
 
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