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Wuppertal
Die Uni entwickelt intelligente Stromnetze

Wuppertal. Der Lehrstuhl für elektrische Energieversorgungstechnik der Bergischen Universität unter der Leitung von Prof. Markus Zdrallek wird in den kommenden drei Jahren in einem europäischen Forschungsprojekt das Potenzial von innovativen Technologien und intelligenten Systemen in europäischen Strom-Verteilnetzen untersuchen.

Das Projekt SmartGuide verknüpft die Kompetenzen norwegischer, portugiesischer, schottischer und deutscher Forschungsinstitute, um einen vereinheitlichten und international gültigen Leitfaden für die Planung und den Betrieb von intelligenten Strom-Verteilnetzen zu formulieren. Das Problem ist die Entwicklung, dass die Stromnetze eine kontinuierlich wachsende Anzahl von dezentral einspeisenden, regenerativen Energiewandlungsanlagen aufnehmen müssen und immer weiter an die Grenzen ihrer Aufnahmekapazität gebracht werden. Geleitet wird der Forschungsverbund von der Bergischen Universität. Das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie fördert die Arbeit mit rund 570 000 Euro.

Ein weiteres Uni-Projekt widmet sich der Infrastruktur. "Moderne kritische Infrastrukturen werden immer smarter, also intelligenter", sagt Prof. Frank Fiedrich. Sein Team vom Lehrstuhl für Bevölkerungsschutz, Katastrophenhilfe und Objektsicherheit untersucht als Teil eines Forschungskonsortiums smarte Infrastrukturen und deren Auswirkungen. Das dreijährige Projekt "SmartResilience" wird von der EU mit 4,9 Millionen Euro gefördert.

(Red)
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