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Wuppertal
Die Universität begrüßt fast 4000 neue Studierende

Wuppertal. Ob die Neustudenten die Abkürzung c.t. (cum tempore) und deren Bedeutung schon kannten, blieb unklar. Am Montagmorgen waren die meisten der etwa 4000 Studienanfänger auf jeden Fall schon überpünktlich in der Uni-Halle versammelt. Dicht gefüllt waren die Stuhlreihen und Ränge, als gegen 9 Uhr die Begrüßung der Erstsemester - umgangssprachlich Erstis - startete. Uni-Verwaltung, Vertreter der Lehre und der Studentenschaft, Politiker und Kulturschaffende begrüßten die neuen Studenten herzlich, informierten sie über ihre neue "Alma Mater" und lobten den Standort im Bergischen. Zum Abschluss erhielt auch jeder Neue eine grau-grüne Tasche, in der alle Infos noch einmal versammelt sind. Das Programm der zweistündigen Veranstaltung setzte auf einen Mix aus Information und Unterhaltung. Da in einem gesunden Körper bekanntlich ein gesunder Geist wohnt, hatten zunächst die Teilnehmer des Hochschulsports ihren Auftritt. Da wurde gefochten oder jongliert, Step-Aerobic vorgeführt und Salti sowie Schrauben im sogenannten Tricking geturnt.

Dann übernahm Rektor Lambert T. Koch die Begrüßung. Er verwies auf das "Spannungsfeld zwischen Freiheit und Verantwortung", in dem sich die neuen Studenten künftig bewegten. Viele müssten sich jetzt täglich der schwierigen Frage stellen: "Gehe ich zur Uni oder bleibe ich lieber im Bett?" Die Uni habe die Aufgabe, "in die Verantwortung zu führen". Derzeit studieren mehr als 21 400 Menschen in Wuppertal.

(bos)
 
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