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Wuppertal
Drei Millionen Euro für Utopiastadt

Wuppertal. Der gewonnene Schwebebahnwagen soll ein Infocenter für die Trasse werden.

Ein Besucher- und Informationszentrum direkt an der Nordbahntrasse: Das soll aus dem ausrangierten Schwebebahnwagen werden, den die Gruppe Utopiastadt beim Wettbewerb der Stadtwerke gewonnen hat. Auch eine Idee für den Standort gibt es bereits: die Brache, gegenüber dem Trassenzugang am Mirker Bahnhof.

Die Fläche gehört Aurelis. Seitens der ehemaligen Bahntochter gebe es auch positive Signale, Utopiastadt das Gelände zur Verfügung zu stellen, erklärt Christian Hampe, Geschäftsführer der Utopiastadt gGmbH, auf Anfrage. Zu klären sei aber natürlich noch der Preis. "Wir befinden uns in Verhandlungen", so David J. Becher, Vorsitzender des Fördervereins Utopiastadt. Das Areal war bis April dieses Jahres mit einem Zaun von der Trasse abgetrennt. Dank eines Gestattungsvertrages können die Utopisten seitdem aber das Gelände nutzen, unter anderem für Veranstaltungen. Eine weitere Nutzung hatte Aurelis Utopiastadt in Aussicht gestellt, aber schon erklärt, dass man ein Gesamtkonzept für das 57 000 Quadratmeter große Grundstück, zu dem noch weitere, auch bebaute Flächen gehören, anstrebe.

Bei der Stadt sind jetzt Förderbescheide des Landes über insgesamt rund 14 Millionen Euro eingegangen. Nachdem Utopiastadt für den Umbau des Mirker Bahnhofs bereits den Zuschuss der Jackstädt-Stiftung in Höhe von 200 000 Euro erhielt, bewilligte das Land nun die Förderung mit rund drei Millionen Euro.

"Wir werden jetzt Gespräche über den Eigenanteil des Trägers und die Folgekosten führen", sagt Kämmerer Johannes Slawig. "Das ist eine richtig gute Nachricht für das Projekt, das mit der Trasse weit über die Stadtgrenzen hinaus für Aufmerksamkeit sorgt", so Oberbürgermeister Andreas Mucke.

(est/ab)
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