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Wuppertal
Ein Buch zeigt den Graphiker Peter Brötzmann

Wuppertal. Peter Brötzmanns Graphik ist wie sein Freejazz - roh, kraftvoll, bissig. Design und Gestaltung hat er Anfang der 60er Jahre an der Werkkunstschule Wuppertal studiert. Auch nachdem er 1968 mit seinem ersten Album "Machine Gun"den Free Jazz revolutioniert hat und weltweit bekanntwurde, hat er weiter graphisch gearbeitet.

Nun gibt Brötzmann in einem prächtigen bildreichen und inspirierenden Band einen Überblick über seine graphischen Arbeiten von 1959 bis heute. Er kniet sich auch hier im Design rein - es ist aufwändig, wie er Platten- und Buchcover oder Poster mit der von ihm entworfenen Stempelschrift gestaltet. Um die unterschiedliche Wirkung zu demonstrieren, ist auf der linken Seite häufig der reine Entwurf und rechts das fertige Produkt zu sehen.

Englische Aufsätze von Weggefährten und Jazzkennern wie David Keenan, John Corbett, Jost Gebers, Lasse Marhaug und Karl Lippegaus vertiefen das Verständnis für die graphischen Arbeiten.

Der 370 Seiten starke Band "Brötzmann": Graphic Works 1959-2016" ist im Wolke-Verlag erschienen und kostet 49 Euro (ISBN 978-3-95593-075-2).

(ang)
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