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Wuppertal
Eine Brücke zur Wirtschaft schlagen

Wuppertal. Die Förderer der Bergischen Universität suchen "Premium-Mitglieder".

Neuer Name, neues Konzept und mehr Mitglieder - diese Ziele haben sich die Förderer der Wuppertaler Uni auf die Fahne geschrieben. Seit Mai 2015 nennen sie sich "Freunde und Alumni der Bergischen Universität", kurz Fabu.

Im Vordergrund der Neuausrichtung steht die Vernetzung von Studenten mit der lokalen Wirtschaft. Bei einem ersten Treffen in der Schwebebahnwerkstatt in Vohwinkel versuchte jetzt die Fabu, sogenannte "Premium-Mitglieder" zu gewinnen. Sie sollen die Universität bei größeren Investitions- und Forschungsprojekten finanziell unterstützen. "Wir wollen die Brücke zwischen der Forschung, der Wirtschaft und den Studierenden bilden", erklärte Gastgeber und WSW mobil-Geschäftsführer Ulrich Jaeger. Er ist erster stellvertretende Vorsitzender der fächerübergreifenden Vereinigung und warb mit einem Netzwerk von rund 3000 Absolventen im Jahr, einer Karriere-Plattform und dem Gedankenaustausch mit Uni-Rektor Lambert T. Koch.

Zu den speziellen Angeboten für die "Premium Mitglieder", die einen Jahresbeitrag von mindestens 500 Euro zahlen müssen, zählen auch besondere Treffen. So referierte jetzt Professor Nils Crasselt über variable Vergütungen, also Bonuszahlungen. Der designierte Dekan der Schumpeter School of Business and Economics verglich Chancen und Risiken dieser Bezahlung und stellte aktuelle Forschungsergebnisse vor. Die Teilnehmer gingen auf die Vergütung in ihren Unternehmen ein. Außerdem kam der Status von Bonuszahlungen bei jüngeren Beschäftigten zur Sprache. Abschließend erklärte Jaeger in der Wagenhalle die neue Schwebebahn.

(lho)
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