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Wuppertal
Ikea: Stadt sieht Prognosen bestätigt

Wuppertal. Das Fahrzeugaufkommen habe sich samstags auf 5000 eingependelt. Von Andreas Boller

Die Stadt hat im Umfeld von Ikea Verkehrszählungen vorgenommen und sieht sich in ihren Prognosen bestätigt. Nach dem ersten Ansturm kurz nach der Eröffnung liege das Fahrzeugaufkommen inzwischen samstags bei 5000 Fahrzeugen pro Tag. Montags bis donnerstags habe sich das Aufkommen im Verlauf des Oktobers im Schnitt bereits um rund 30 Prozent reduziert, freitags und samstags sei ein Rückgang um 25 Prozent zu verzeichnen. "Für das Umfeld bringt Ikea eine Veränderung, aber es wird sich beruhigen", sagt Hannelore Reichl, Leiterin des Ressorts Straßen und Verkehr. Gerade in der Vorweihnachtszeit, so die die Stadt, sei aber noch einmal mit Verkehrsspitzen zu rechnen.

Die Stadt hat eine elektronische Verkehrsmessung vorgenommen, die seit Fertigstellung der Erschließung rund um Ikea fortlaufend ausgewertet wird. Ziel ist es, die Steuerung der Ampelanlagen, die auf Modellrechnungen eines Bochumer Instituts beruhen, zu beobachten und gegebenenfalls zu optimieren. Anwohner hatten das Verkehrsgutachten angezweifelt und gegen das Bauvorhaben geklagt. Sie befürchten, dass weit mehr als die erwartete Zahl von Käufern Ikea ansteuert. Die Verkehrsplaner hatten für das Gebiet ein zusätzliches tägliches Verkehrsaufkommen von 8592 Fahrzeugen an einem Spitzenwerktag und von 14 822 Fahrzeugen an einem Spitzensamstag (jeweils Summe aus Quell- und Zielverkehr) berechnet. In der werktäglichen Nachmittagsspitzenstunde entspräche dies 368 Fahrzeugen im Quellverkehr und 382 Fahrzeugen im Zielverkehr (jeweils pro Stunde). In der Spitzenstunde am Samstag bedeute das 693 Fahrzeuge mehr im Quellverkehr und 778 im Zielverkehr.

Quelle: RP
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