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Wuppertal
Mehr Geld für Bildung und Straßen

Wuppertal. Die Stadt präsentiert Pläne fürs Geld aus dem Bundesinvestitionsprogramm.

Mit 37,33 Millionen Euro fördert der Bund in den kommenden drei Jahren Investitionsmaßnahmen in Wuppertal. Jetzt präsentierte die Stadt ihre Planungen zur Verwendung der Gelder. Die Mittel sollen unter anderem in die Sanierung von Straßen und Schulen oder den Neubau von Kitas fließen. Die Stadt unterstützt die Maßnahmen mit einem Eigenanteil von zehn Prozent.

"Wir können mit dem Geld Dinge umsetzen, die wir sonst nicht hätten machen können", sagte Oberbürgermeister Andreas Mucke. Man investiere in die Bildung und die Infrastruktur und senke den Energieverbrauch in städtischen Gebäuden. Die Planungen sehen unter anderem den Neubau von vier Kindertageseinrichtungen vor. "Damit können wir 450 Plätze für die frühkindliche Erziehung einrichten", erklärte Sozialdezernent Stefan Kühn. Auch die Sanierung und der Ausbau des Einwohnermeldeamtes im Steinweg stehen wie die Sanierung der Zoosäle auf der Agenda.

Vorgesehen ist zudem die Sanierung von 13 Straßen. Es gehe aber nicht um eine Kompletterneuerung, sondern um Lärmschutzmaßnahmen, sagte Kämmerer Johannes Slawig. Für die Umstellung der öffentlichen Beleuchtung auf LED-Lampen sind fünf Millionen Euro eingeplant. So sollen Energiekosten von 200 000 Euro pro Jahr eingespart werden.

So sehr sich die Stadt über die Bundesmittel auch freut - Slawig hätte sich bei der Verteilung einen anderen Zuschnitt gewünscht: "Es ist bedauerlich, dass das Land nicht nach Bedarf verteilt, sondern nach der Gießkanne." Wuppertal habe einen großen "Investitionsstau". Allein für die Sanierung der Straßen seien etwa 100 Millionen Euro nötig.

(bos)
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