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Wuppertal
Mucke stellt Polizei ein Ultimatum

Wuppertal. Die Stadt drängt auch am neuen Döppersberg auf eine Wache. Von Andreas Boller

Die Wuppertaler Polizei sucht nach einem neuen Standort für ihre Wache Döppersberg, da sie aus dem Köbo-Haus ausziehen muss. Das Gebäude hat den Besitzer gewechselt. Der private Investor Signature Capital will es sanieren und an Geschäfte vermieten.

Am vergangenen Dienstag hat Oberbürgermeister Andreas Mucke das Angebot gegenüber der Polizei erneuert: Die Stadt würde die Polizei gerne als Mieter im geplanten Neubau im Wupperpark Ost sehen. "Der Ball liegt nun im Feld der Polizei. Allerdings drängt die Zeit, denn wir müssen jetzt in die konkrete Planung einsteigen, wenn wir den Termin zur Fertigstellung des Wupperparks Ost bis Ende 2018 nicht gefährden wollen", sagt Mucke. Bisher habe die Wuppertaler Polizei das Angebot nicht angenommen.

Mucke erklärt sich das Zögern der Polizei damit, dass das Angebot nicht in den Zeitplan der Polizei passt, da sie vermutlich bereits vor der Fertigstellung des von der Stadt geplanten Neubaus das Köbo-Haus räumen muss.

Bis Ende 2018 sollen alle Bauarbeiten am Döppersberg abgeschlossen sein. Entsprechend der Vereinbarungen der Stadt mit dem Investor Signature Capital muss bis dahin auch der Wupperpark Ost am Döppersberg mit einer Grundfläche von rund 5500 Quadratmetern fertiggestellt sein. Das schließt den Neubau im östlichen Bereich des Döppersbergs in der Nähe zum Brausenwerth ein.

Für dieses Gebäude steht bisher allein das Café Cosa als Mieter fest. Im westlichen Bereich ist in der Nachbarschaft zum Köbo-Haus ein neuer Standort für den Info-Pavillon des Wuppertal Marketing und der Wuppertaler Bühnen vorgesehen.

Quelle: RP
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