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Wuppertal
Müllbilanz: Biotonne liegt im Trend

Wuppertal. 412 Kilogramm Abfall hat der Wuppertaler im Durchschnitt produziert. Von Claudia Kasemann

Die Wuppertaler werden 2015 ein bisschen mehr Müll gemacht haben als in den Jahren zuvor. Zwar gibt es die offizielle Abfallbilanz für das abgelaufene Jahr erst im Frühjahr, doch allein die gestiegenen Bevölkerungszahl dürfte dabei eine Rolle spielen. Schon 2014 hätte sich der Zuzug von Menschen bemerkbar gemacht, ist bei der Abfallwirtschaftsgesellschaft (AWG) zu erfahren: Da hatten die Wuppertaler 143 875 Tonnen Abfälle produziert - 412 Kilogramm pro Einwohner. "Und dabei handelt es sich nur um Privathaushalte", sagt Bernd Dillbohner aus der AWG-Geschäftsführung. Nicht erfasst sei der Müll aus Handel, Industrie und Gewerbe sowie bestimmte Abfälle aus Haushalten, beispielsweise Bauschutt oder Müll aus Haushaltsauflösungen.

Insgesamt fielen aus Privathaushalten 6031 Tonnen mehr Müll an als 2013 - allerdings sei die Einwohnerzahl gegenüber dem Vorjahr um 1346 Einwohner gestiegen. Größere Schwankungen gebe es ansonsten nicht. Die Höhe des Abfallaufkommens befinde sich weiterhin "im langjährigen Rahmen" und immer noch deutlich unter der vom NRW-Umweltministerium angegebenen vergleichbaren Menge Abfälle von 466 Kilogramm pro Einwohner.

Weiter im Trend liegt die Bio-Mülltonne, sagt Dillbohner. "Das kann man auch schon für 2015 sagen." Die Anzahl dieser Abfallbehälter konnte 2014 um rund 2370 gesteigert werden, "nun sind 26 660 Behälter aufgestellt", so die AWG.

Rund 140 000 Besucher kamen 2014 zu den Recyclinghöfen. Insgesamt wurden an alten Elektrogeräten und Elektroschrott 2879 Tonnen gesammelt. Rund 420 Container gibt es im Stadtgebiet. 826 Tonnen kamen bei der Altkleidersammlung zusammen - 2013 waren es 612.

Quelle: RP
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