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Wuppertal
Online City will mehr Effekte durch Werbung

Wuppertal. Die Online City Wuppertal heißt jetzt Forum. Der neue Name bezieht sich nicht nur auf das griechische Wort für (Markt-)Platz, sondern ist auch eine Abkürzung für die zweite Runde des Projekts: Förderung von Organisationsstrukturen zur Revitalisierung urbaner Lebensräume durch Multi-Channel-Management. So jedenfalls wurde das Projekt für den zweiten Förderantrag genannt. Für alle anderen bleibt es deswegen auch Online City Wuppertal. Das Projekt hatte Anfang 2017 die Zusage für eine weitere Förderung von 175 000 Euro durch das Land erhalten - 50 Prozent des vorgesehenen Budgets.

Egal, wie es heißt, das Projekt stellt sich jetzt gewissermaßen ins Forum, in die Öffentlichkeit. Denn trotz des nationalen Medienechos auf die Gründung des lokalen Online-Marktplatzes, fehle es an lokaler Wahrnehmung, sagte Sprecherin Christiane ten Eicken.

Die Initiatoren, Vereinsmitglieder und Projektpartner kamen jetzt d zusammen, um den Startschuss zur zweiten Runde zu begehen. "Kick-off" (Start, Anstoß) nannte sich das, und war vor allem eine Zusammenfassung dessen, was gerade läuft und was passieren soll.

Nachdem in den ersten drei Jahren die Gründung der Online City, die Suche nach Teilnehmern und deren Schulung für den Handel im Netz im Vordergrund standen, soll die Online City jetzt vor allem stärker beworben werden. Der neue Projektmanager, Kenny Weißgerber, sagte, dass jetzt sowohl an der Öffentlichkeitsarbeit wie auch an der Diversität der Händler und Produkte gearbeitet werden soll. Konkret heißt das, dass die Online City gerade mit Plakaten in der Stadt beworben wird.

Ralf Volmerig, Chef der Wirtschaftsförderung, sagte, dabei sei vor allem Kontinuität "ein wichtiger Aspekt", damit die Idee des lokalen Online-Handels auch hängenbleibe. Weißgerber präsentierte direkt erste Ergebnisse. So habe es schon erste Klick-Steigerungen seit der vermehrten Werbung gegeben.

Künftig sollen noch Handzettel gedruckt werden, individuelle Videos für die Facebook-Seite gedreht und ein Werbedisplay in den Schaufenstern aufgehängt werden. All das mit dem Ziel, dass lokale Händler in Zeiten des Online-Einkaufs bestehen können. Projektpartner, die in diese Arbeit investieren, sind unter anderem die Sparkasse, das Jobcenter, die IG Friedrich-Ebert-Straße, der Online-Marktplatz Atalanda.

(ecr)
 
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