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Wuppertal
Reisebusse finden in der City oft keinen Platz

Wuppertal. Ingolf Wagner ist genervt: Regelmäßig fährt er mit dem Reisebus Touristen in die Stadt, doch oft findet er keinen Platz, wo er die Besucher aussteigen lassen kann: "Das ist so gut wie unmöglich", sagt er. Alle Seiten bestätigen: "Das ist schwierig derzeit." Es werde daran gearbeitet. Von Katharina Rüth

Wenn Ingolf Wagner eine Gruppe zum Von der Heydt-Museum bringen will, fährt er die Isländer Brücke am Wall an. Auf der markiert ein Schild einen Stellplatz für Reisebusse. Doch häufig sei dieser Platz zugeparkt. Das gelte auch für die Haltestelle nur wenige Meter weiter in der Schlossbleiche (Foto: Fischer). Zudem sei es schwierig, in die Straße abzubiegen. "Das ist traurig, gerade jetzt bei der Manet-Ausstellung", sagt er. "Ich bleibe dann manchmal mitten auf der Straße stehen." Ebenso fehle ein Ein- und Ausstieg am Hauptbahnhof. Der sei leider auch nicht auf dem künftigen Busbahnhof vorgesehen. Das bedauert auch die IHK: "Wir hätten uns sehr gewünscht, dass bei den Planungen für den neuen Busbahnhof am Döppersberg auch eine Haltemöglichkeit für Reisebusse vorgesehen worden wäre", erklärt Sprecher Thomas Wängler. Busunternehmer Harro Meinhardt sagt: "Wir haben alle Kunden zur Stadthalle umdirigiert." Dort lesen sie jetzt Mitfahrer auf, die sie zu Tagungsstätten bringen. Er weist darauf hin, dass auch für das geplante FOC ein Busparkplatz hilfreich wäre.

"Es ist echt schwierig im Moment", sagt Martin Bang, Geschäftsführer von Wuppertal Marketing. Erst kürzlich hätten sie sich um eine Gruppe mit 700 Teilnehmern in 13 Bussen gekümmert - das sei eine Herausforderung gewesen. Mit der Wirtschaftsförderung seien sie aber dabei, nach Ein- und Ausstiegsplätzen zu suchen. Und auch Stadtsprecherin Martina Eckermann versichert auf Nachfrage: "Das steht auf der Agenda des Verkehrsressorts."

Quelle: RP
 
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