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Wuppertal
Sehnsuchtswelten in der Schachtel

Wuppertal. Design-Sammlung Schriefers der Uni präsentiert Schau zur Literatur Biennale.

"Sehnsuchtswelten in der Schachtel" ist der Titel einer Ausstellung der Design-Sammlung Schriefers der Bergischen Universität Wuppertal, die am Montag eröffnet wurde und bis zum 3. Juni bei freiem Eintritt zu sehen.

"Die Geschichte zeigt, dass nur wenige Dinge Menschen begleiten, die ihre Heimat verlassen. Diese ganz privaten Schätze bilden dauerhaft eine Verbindung zur verlorenen Welt. Oft werden sie in einer kleinen Box, einem Karton oder einem Kästchen bewahrt: Sehnsuchtswelten in der Schachtel", heißt es in der Ankündigung. Die Ausstellung, die von Dr. Thomas Schriefers (Design-Sammlung Schriefers) und Dr. Cordula Fink-Schürmann (Schauspiel der Wuppertaler Bühnen) betreut wurde, findet im Rahmen der Wuppertaler Literatur Biennale 2016 "Utopie Heimat" statt.

Sie wird begleitet von der Tagung "Alte Heimat - Neue Heimat - Keine Heimat? Ein interdisziplinärer Dialog" (3. Juni im Kronleuchterfoyer im Opernhaus, an der Kurt-Drees-Straße 4).

Mit der Studien- und Forschungssammlung erhalten Studierende Gelegenheit, mit Exponaten zu arbeiten, um Theorie, Praxis, Didaktik und Geschichte des Designs an historischen und aktuellen Beständen anschaulich zu erfahren. Die Sammlung verfügt über mehr als 5000 Produkte der industriellen Formgebung. Gestiftet wurden die Exponate von dem Maler Prof. Werner Schriefers, ehemals Lehrer an der Werkkunstschule Wuppertal.

Bis zum 3. Juni ist die Schau jeweils von 10 bis 14 Uhr auf dem Campus Grifflenberg, Fuhlrottstraße 10, im Schauraum (Gebäude I, Ebene 13, Raum 47) zu besuchen.

(ab)
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