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Wuppertal
Sinfoniker rocken in der Uni-Halle

Wuppertal. Am 20. Februar gibt es zum zehnten Mal das Benefizkonzert "Wuppertal hilft". Von Andreas Boller

Am Samstag, 20. Februar, beginnt um 19 Uhr in der Uni-Halle die Jubiläumsshow von "Wuppertal hilft!". Knapp 300 000 Euro haben die neun Konzerte bisher an Spenden eingespielt. Diesmal geht der Eintritt von zehn Euro komplett an die Tafel. Zehn Euro Eintritt - zehn Euro Spende. Diese Rechnung ist in den vergangenen Jahren aufgegangen, weil viele Musiker und Helfer ohne Gage beim Konzert und in den Wochen der Vorbereitung mit ganzem Herzen dabei waren.

Nach einer freiwilligen Atempause im Jahr 2015 erfüllt sich 2016 für den Vorsitzenden des Vereins "Wuppertal Hilft!", Stefan Mageney, mit dem Jubiläumskonzert ein langgehegter Wunsch. Die Wuppertaler Sinfoniker werden unter Leitung des Gastdirigenten Ektoras Tartanis erstmals die Benefiz-Show eröffnen, die wieder einen ganz speziellen Mix verschiedener Musik- und Kunstrichtungen bieten wird. Die Mischung macht's - und das gilt auch für den gemeinsamen Auftritt von Musikern des Sinfonieorchesters mit der Band Chrystal Ball. "Die Jungs von Chrystal Ball reisen dafür extra aus der Schweiz an", sagt Mageney, der Sänger der Band ist.

Auf der Bühne wird vor und hinter zwei Vorhängen gearbeitet. Ständig muss das Equipement der Künstler und Bands auf- und abgebaut werden, damit der schnelle Wechsel von der Klassik zum Pop und vom Rock zum Chorgesang gelingt. Besonders der Auftritt der Sinfoniker stellt eine Herausforderung dar.

"Als die Stadthalle renoviert wurde, haben sie zuletzt in der Uni-Halle gespielt. Damals haben wir für den Sound gesorgt, was nicht einfach war", erinnert sich Michael Thöne. Geschäftsführer der Thöne und Partner GmbH & Co. KG. Er machte sich sogar auf die Suche nach der legendären Konzertmuschel. "Wir hätten sie wieder aufgebaut, aber sie ist längst entsorgt."

"Zu mehr als der Hälfte des Abends werden Künstler und Gruppen auftreten, die noch nie dabei waren. Mit Scott Jennings tritt erstmals ein Tänzer von Pina Bausch auf", sagt Stefan Mageney auf. Fünf Stunden wird die Show dauern, die Michael Brockordt moderiert.

Quelle: RP
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