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Wuppertal
Slawig fürchtet Nachteile durch Jamaika-Scheitern

Wuppertal. Stadtkämmerer Johannes Slawig (CDU) befürchtet negative Folgen für die Stadt Wuppertal nach dem Scheitern der Sondierungsgespräche zwischen Union, Grünen und FDP über eine Jamaika-Koaltion im Bund. Die Liberalen hatten die Runde am Sonntagabend verlassen. Die Hängepartie von Berlin könnte sich auf verschuldete Kommunen wie Wuppertal auswirken. Sie haben sich im "Bündnis für die Würde unserer Städte" vereint und fordern einen Altschuldenfonds, um ihre Kassenkredite ablösen zu können. Allein in Wuppertal beläuft sich dieser Posten auf fast 1,5 Milliarden Euro. Die Union hatte zugesagt, in der neuen Legislaturperiode eine Kommission mit dem Thema zu befassen.

Ein Hemmnis sieht Johannes Slawig auch für das Pina-Bausch-Zentrum. Die Beteiligung an dessen Folgekosten nach der für 2024 geplanten Eröffnung sollte Inhalt des Koalitionsvertrages sein, den es nun vorerst nicht gibt.

(ll)
 
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