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Wuppertal
SPD: Auch Thomas Kring will Manfred Zöllmer beerben

Wuppertal. Die Karten sind gemischt und verteilt. Im September werden die Wähler sehen, wer das beste Blatt hatte. Seit Mittwoch bewerben sich vier Wuppertaler Sozialdemokraten um die Nachfolge des Bundestags-Abgeordneten Manfred Zöllmer. Der 65 Jahre alte Lehrer hat den Wahlkreis 102 viermal hintereinander gewonnen. Er will nicht wieder für den Bundestag kandidieren.

Seinem Nachfolger als Kandidat winkt die große Chance, Zöllmer ab dem nächsten Jahr im Bundestag zu ersetzen. Daran, dass die SPD den Wahlkreis wieder gewinnt, bestehen keine allzu großen Zweifel.

Umso mehr werden sich Uwe Benn, (56), Andreas Bergert (54), Thomas Kring (52) und Helge Lindh (39) um die Kandidatur ins Zeug legen. Anders als in der Vergangenheit gibt es seitens der Wuppertaler SPD keinen Favoriten. "Wir machen ein demokratisches Verfahren", sagt der Vorsitzende des SPD-Unterbezirkes, Heiner Fragemann. "Das ist der Weg des neuen Parteivorstandes."

Die Kandidaten sind in der Kommunalpolitik teils bekannt, teils unbeschriebene Blätter. Der Weinhändler Thomas Kring beispielsweise ist Vorsitzender des SPD-Ortsvereins Elberfeld, den auch Zöllmer einmal angeführt hat. Kring sitzt auch im Stadtrat und vertritt die SPD in der Bezirksvertretung Elberfeld. Helge Lindh ist Mitarbeiter der drei SPD-Landtagsabgeordneten Josef Neumann, Andreas Bialas und Dietmar Bell. Er ist der Bildungsbeauftragte der SPD und Vorsitzender des Integrationsrates der Stadt. Andreas Bergert ist Eventmanager. Der Ronsdorfer war von 2006 bis 2012 Vorsitzender des dortigen SPD-Ortsvereins. Uwe Benn ist Regionalgeschäftsführer der Barmer GEK in Dortmund.

Wer ins Rennen geht, entscheidet eine Delegiertenkonferenz am 17. September.

(ll)
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