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Wuppertal
Stadt erhält Förderbescheid für das Engels-Zentrum

Wuppertal. Die neue Regierungspräsidentin Birgitta Radermacher kam jetzt zu ihrem Antrittsbesuch ins Rathaus Barmen. Mit dabei hatte die ehemalige Polizeipräsidentin im Bergischen (2010-2017) den Förderbescheid des Landes für den Zuschuss zum "Ankerpunkt China-NRW". Unter diesem Namen ging der Förderantrag für den gläsernen Neubau zwischen Engelshaus und Museum für Frühindustrialisierung an das Land NRW. Die Stadt bekommt demnach 4,639 Millionen Euro vom Wirtschaftsministerium als Zuschuss. In ihrer Funktion als Kommunalaufsicht durfte Radermacher den Bescheid an Oberbürgermeister Andreas Mucke übergeben.

Mucke, der Radermacher zusammen mit Kämmerer Johannes Slawig und Schuldezernent Stefan Kühn empfing, freute sich darüber, weil die Stadt jetzt "endgültig in die weitere Planung eintreten" könne, damit das Historische Zentrum auch bis zum 200. Geburtstag von Engels am 28. November 2020 fertig ist. Die Gesamtkosten betragen 9,7 Millionen Euro. Eine Hälfte trägt die Stadt, die andere das Land. Der Komplex wird als wichtiger Anlaufpunkt vor allem für chinesische Besucher, sowohl als Touristen aber vor allem aus Wirtschaft und Politik, begriffen. Slawig, der kürzlich mit einer Delegation in China war, nannte Engels einen "Türöffner" für politische und wirtschaftliche Gesprächspartner.

Weitere, nicht mehr öffentlich besprochene, Themen, waren Projekte, die gefördert werden müssten, wie die Seilbahn oder die Bundesgartenschau und auch die Regionalplanung des Landes. Mucke erklärte das so: "Die Regionalplanung hat Auswirkungen auf unseren Flächennutzungsplan", also etwa auf die Umwidmung der Fläche für das Gewerbegebiet Nächstebreck oder auf die Suche nach 110 Hektar Baufläche.

(ECR)
 
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