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Wuppertal
Stadt verspricht für 2017 stabile Gebührensätze

Wuppertal. Der Familie Mustermann wurden in den zurückliegenden Jahren und Jahrzehnten so manche Gebührensteigerungen von ihrer Stadtverwaltung zugemutet. 2017 gibt es für das Ehepaar Mustermann und seine beiden Kinder - den klassischen Vier-Personen-Haushalt - wie schon im Vorjahr eine Atempause. Laut Statistik wird die Familie Mustermann im kommenden Jahr 1157,57 Euro zu entrichten haben. Für das laufende Jahr waren es laut der städtischen Berechnungen 1152,57 Euro. "Trotz steigender Kosten wird die Jahresbelastung durch alle Gebühren im kommenden Jahr nur geringfügig steigen. Das ist ein sehr, sehr erfreuliches Ergebnis und daher gehe ich davon aus, dass wir kein Problem haben werden, die politische Zustimmung zu erhalten", sagt Stadtdirektor Johannes Slawig. Über die Änderung der Gebührensatzung stimmt der Rat der Stadt in seiner Sitzung am 19. Dezember ab.

Bei der Familie Mustermann gehen die Statistiker von einem Wasserverbrauch (Frisch- und Schmutzwasser) von 200 Kubikmeter im Jahr aus, die angeschlossene Grundstückfläche ist 130 Quadratmeter groß, die Frontlänge des Grundstücks beträgt 15 Meter. Die Mustermänner produzieren 60 Liter Restmüll pro Woche. Auf der Grundlage dieser Annahmen zahlt die Familie 843,50 Euro (2017) statt 838,70 Euro (2016). Beim Abfall werden mit 259,24 Euro lediglich 20 Cent mehr fällig. Für die Straßenreinigung zahlen die Mustermänner 54,63 und damit genau so viel wie im laufenden Jahr.

(ab)
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