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Wuppertal
Nachnutzung für Filialen ist in Sicht

Wuppertal. Insolvente Handelskette Strauss zieht ihre Verkaufsflächen Ende Januar leer.

Ende Januar 2016 werden die beiden Filialen der insolventen Handelskette Strauss Innovation an der Herzogstraße in Elberfeld und auf dem Werth in Barmen leergezogen sein. Derzeit gibt es zwar offiziell noch keine Nachnutzung für die Objekte, aber es zeichnet sich jetzt eine Lösung ab.

So gibt es laut Bernd Gottwald, Geschäftsführer der Gottwald Wuppertal GmbH & Co. KG, für das Objekt in Elberfeld momentan Gespräche mit einem vielversprechenden Interessenten. Man plane, dass Gebäude zweizuteilen. Ins Erdgeschoss soll der Neumieter rund 700 Quadratmeter nutzen, fürs erste Obergeschoss wird noch ein weiterer Mieter gesucht. Im ersten Geschoss, das über eine Treppe erschlossen werden soll, stehen rund 800 Quadratmeter zur Verfügung.

Die Planungen sehen derzeit den Umbau des Gebäudes nach wärmeschutztechnischen Auflagen vor. Auch der Zugang von der hinteren Hofseite soll noch besser erschlossen werden. Nach Angaben von Gottwald könnten - sofern mit dem neuen Mieter alles klappt - die Umbauarbeiten im Februar beginnen. Dann könnte etwa ab April der neue Geschäftsbetrieb starten.

Auch für die Strauss-Filiale in Barmen soll es nach bislang offiziell nicht bestätigten Informationen schon eine Nachnutzung geben. Ein Mietvertrag dazu soll bereits unterschrieben sein. Man würde sich über eine schnelle Nachnutzung des Objekts freuen, erklärt der Geschäftsführer der Immobilien-Standort-Gemeinschaft (ISG) Barmen-Werth, Thomas Helbig. Der Standort sei attraktiv, deswegen habe man nicht damit gerechnet, dass es einen langen Leerstand gibt.

(bos)
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