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Wuppertal
Tour de France weckt Hoffnungen bei Vereinen

Wuppertal. Dass der Start des größten Radrennens der Welt, der Tour de France, für 2017 an Düsseldorf vergeben wurde, ist bei den Radsportlern der Region mit großer Freude aufgenommen worden. Die Verantwortlichen der Wuppertaler Radsportvereine und des Radbezirks Bergisch Land haben im Zusammenhang mit dem Großereignis bereits Ideen und Pläne.

So sieht der Bezirksvorsitzende Andreas Brembeck (Velbert) durch die Vergabe eine Chance, dass sich das dann ausbreitende Interesse sogar zu einem Boom entwickeln kann. "Speziell bei uns als Nachbarbezirk von Düsseldorf darf bestimmt mit einem Zulauf von neuen Mitgliedern gerechnet werden. Vielleicht geht nach dem Prolog in der Landeshauptstadt sogar am nächsten Tag die erste Etappe durch unser Gebiet. Das wäre klasse und würde uns auch vor eine große organisatorische Aufgabe stellen." Ähnlich positiv beurteilt Kai Vogtländer, 2. Vorsitzender des RC Musketier, die Vergabe, weil in der Öffentlichkeit "das Interesse durch die Berichterstattungen sowohl den Breitensport als auch den Rennsport beflügeln könnte. Nicht erst in 2017, sondern auch schon in der Zeit davor." Etwas nüchterner schätzt Arno Theunissen, Vorsitzender vom RC Gut Freund die Auswirkungen ein. Er glaubt, "dass man sich direkt in Düsseldorf präsentieren muss", um die Begeisterung auch ins Tal zu holen und innerhalb der Vereine zu nutzen. Bezirks-Pressesprecher Wolfgang Schreiber kann sich gut vorstellen, dass "in den kommenden 19 Monaten manche Aktivität aus den Vereinen zu vernehmen sein wird. Unserem Sport und unseren Mitgliederzahlen wird es guttun. Und wenn das Thema Doping immer mehr abflacht, dann kann 2017 ein Werbefest für den Radsport steigen."

(gh)
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