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Wuppertal
Treffen: Es gibt wieder Hoffnung für das Bleicherfest

Wuppertal. Reden hilft, so lautet die Weisheit, und sie bewahrheitete sich offenbar auch jetzt bei der Diskussion um die mögliche Absage des Heckinghauser Bleicherfests. Von Claudia Kasemann

"Nach einem sehr positiven Gespräch mit den Spitzen des Ordnungsamtes, der Feuerwehr Wuppertal und vielen Institutionen, gibt es wieder Hoffnung, dass das Bleicherfest nun doch stattfindet", sagt Jürgen Nasemann, Vorsitzender des Bezirksvereins Heckinghausen, der alljährlich das größte sommerliche Volks- und Trödelfest im Wuppertaler Osten veranstaltet.

Der Verein hatte am Dienstagmorgen per Mail angekündigt, das Fest platzen zu lassen, weil das Ordnungsamt die Organisatoren mit neuen, nicht abgesprochenen Auflagen belegt hätte. Unter anderem war ein erhöhter Sicherheitsabstand zu den Straßeneinmündungen gefordert worden, dies würde weniger Stände bedeuten, "und die Veranstaltung damit für uns unwirtschaftlich machen", hatte Jürgen Nasemann erklärt. Nach Bekanntwerden der Absage hatte sich die Stadt eilends um ein Gespräch bemüht, das nun stattfand - und bei dem sich einige strittige Punkte zwischen Verwaltung, Feuerwehr und Bezirksverein offenbar klären ließen. "Ein weiteres Sicherheitsgespräch am Montag, 2. Mai, wird das endgültige Ergebnis bringen", so Nasemann. "Ich bin zuversichtlich, dass es zu einer Einigung kommt", sagte der zuständige Dezernent Matthias Nocke (CDU) auf Nachfrage. "Wir freuen uns sehr über diese positive Nachricht", sagte Grünen-Fraktionsvorsitzender Marc Schulz gestern: "Grundsätzlich muss hinterfragt werden, warum in jüngster Zeit vermehrt Großveranstaltungen wie der Vohwinkeler Flohmarkt mit enormen Problemen aufgrund der Sicherheitsauflagen zu kämpfen hatten. Hier sehen wir die Stadt in der Verantwortung, eine angemessene Abwägung von berechtigten Sicherheitsinteressen und einem attraktiven Freizeit- und Veranstaltungsangebot vorzunehmen." Am Beispiel Bleicherfest werde klar, "dass die Verwaltung weit im Vorfeld auf die Veranstalter zugehen muss, um mögliche Hindernisse aus dem Weg zu räumen."

"Ein Ausfall wäre eine Katastrophe für die Stadt und ein Schlag ins Gesicht der Ehrenamtler", ergänzt Guido Mengelberg, stellvertretender Bezirksbürgermeister. Mehr im Netz: www.bzv-heckinghausen.de

Quelle: RP
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