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Wuppertal
Umwelthilfe droht Stadt mit Klage

Wuppertal. Die Deutsche Umwelthilfe will im Kampf um saubere Luft den Druck auf Bundesländer und Städte erhöhen: Bundesgeschäftsführer Jürgen Resch kündigte an, die DUH werde für 45 weitere Städte formale Verfahren zur Sicherstellung der Einhaltung der Grenzwerte für Stickstoffdioxid einleiten. Darunter ist auch Wuppertal. Hier liegt der Wert für Stickstoffdioxid bei 49 Mikrogramm pro Kubikmeter - eine deutliche Überschreitung des Grenzwertes. Die für die Luftreinhaltung zuständigen Behörden sollen aufgefordert werden, binnen vier Wochen wirksame Maßnahmen wie Diesel-Fahrverbote verbindlich zu erklären.

"Wir fordern saubere Luft im Jahr 2018 für alle 62 Städte, die die Grenzwerte überschreiten", sagte Resch. Die DUH gebe den zuständigen Städten und Landesbehörden die Möglichkeit, der Organisation mitzuteilen, ob sie geeignete Maßnahmen ergreifen wollen, damit 2018 in den betroffenen Städten die Stickoxid-Grenzwerte unterschritten werden. "Wenn die Antworten nicht zufriedenstellend ausfallen, werden wir weitere Rechtsverfahren prüfen."

(dpa)
 
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