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Wuppertal
Vollsperrung: Bahn gelobt Besserung im zweiten Anlauf

Wuppertal. Christian Sasse hat bei der Bahn eine Aufgabe übernommen, um die ihn kurz vor den Sommerferien kaum jemand beneiden dürfte. Wie schon in den Osterferien, als Wuppertal komplett vom Netz genommen wurde, ist er bei der Sperrung in den Sommerferien (Sonntag, 16. Juli, 22 Uhr, bis Mittwoch, 30. August, 4 Uhr) für die Kommunikation rund um den Schienenersatzverkehr der Bahn zuständig.

Herbe Kritik hagelte es vor Ostern, denn an vielen Stellen hakte es vor allem an den ersten Tagen gewaltig. "Wir haben auf der Grundlage von Kundenbefragungen und Angaben des Verkehrsverbunds Rhein Ruhr eine 26-Punkte-Liste erstellt. Wir sind sehr zuversichtlich, dass es in den Sommerferien besser läuft", sagt Christian Sasse. Verbesserungen soll es nicht nur bei der Zahl der Busse, sondern vor allem auch durch mehr Mitarbeiter der Bahn vor Ort geben.

Dirk Pohlmann, Bahn-Pressesprecher NRW, bittet die Fahrgäste um Verständnis. "Das Projekt, eine Großstadt wie Wuppertal vom Netz abzukoppeln, ist einmalig.". Der radikale Schritt einer Vollsperrung sei wegen der Tallage Wuppertals erforderlich gewesen. "Es gibt keine Möglichkeit, die Stadt zu umfahren."

Christian Sasse kündigt an, dass die Hinweise zum Schienenersatzverkehr besonders am Bahnhof Oberbarmen und am Hauptbahnhof verstärkt werden. "Wenn es dort läuft, dann ist die Hälfte geschafft." Für die ersten Tage der Sperrung verspricht Sasse besser geschulte Busfahrer und mehr Bahn-Personal als Lotsen an den Bahnhöfen. Einen großen Vorteil gibt es im Vergleich zu den Osterferien: Am 10. Juli wird die Teilsperrung der B 7 aufgehoben. Dirk Pohlmann geht von einer Zeitersparnis von bis zu zehn Minuten zwischen Vohwinkel und Oberbarmen aus.

(ab)
 
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