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Wuppertal
Von der Farbe Schwarz inspiriert

Wuppertal. Carmen Rummenhöller stellt in der Uni-Kneipe ihre Werke aus. Von Daniel Diekhans

Wie ein Stoßseufzer klingt der Titel von Carmen Rummenhöllers Ausstellung: "an manchen Tagen geht nicht mal schwarz". Von wegen. Ihre Bilder, die zurzeit in der Wuppertaler Uni-Kneipe hängen, zeigen: Da geht einiges an Farben. Von Gold und Orange bis Schwarz. Zur Vernissage kamen gut 40 Besucher, um sich diese Farbspiele anzuschauen.

Warum dieser Titel? Gastgeber Fritz Berger-Marchand vom Hochschul-Sozialwerk erinnerte an den Autor, der vorm weißen Blatt Papier sitzt. "Der Malerin geht es um das Finden der richtigen Farbe." Diesen bisweilen schwierigen Prozess mache sie zum Thema ihrer Kunst.

Auf Rummenhöller übt Schwarz den größten Reiz aus. Trotz des schlechten Rufs. Schwarz stehe oft für "das Nichts, das Ende". "Ich sage: Schwarz ist der Anfang. Es bedarf nur eines genauen Hinsehens." So die Bilderserie "an manchen Tagen geht nicht mal schwarz", die der Ausstellung den Namen gab. Je dünner die Tuschestriche, desto mehr geraten die Zwischenräume in den Blick. Immer neue Grautöne werden sichtbar.

Angst vor der weißen Leinwand hatte Rummenhöller dabei aber nicht. "Es ist mir sozusagen aus der Feder geflossen. Ich habe mittags angefangen und nachmittags waren die Zeichnungen beendet."

Nicht aufhellen, sondern verdunkeln - diesen Weg ging sie bei einer Reihe von Doppelbildern. Vor gelbem oder grünem Hintergrund breitet sich hier Schwarz aus. Beim Diptychon "Stadt" nimmt der dunkle Vordergrund die Form von Häuserzeilen und Masten an. Die Ausstellung "An manchen Tagen geht nicht mal schwarz" ist bis Ende Juni in der Uni-Kneipe, Gaußstraße 20 zu sehen _ von montags bis freitags jeweils von 11 bis 23 Uhr.

Quelle: RP
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