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Wuppertal
Zehn Jahre Wuppertal-Bewegung

Wuppertal. Eine Ausstellung in der Sparkasse ist bis zum 22. Juli anzusehen. Von Jeanette Nicole Wölling

Vor zehn Jahren stellte Carsten Gerhardt einen neuen Verein und eine Vision vor: Die Wuppertalbewegung wollte die alte Eisenbahnstrecke auf den Nordhöhen zu einem attraktiven Fuß-Radweg machen. Der Stadtrat sagte volle Unterstützung zu. 170 Mitglieder verzeichnete der Verein schon im September desselben Jahres; die Bewegung nahm schnell Fahrt auf.

Am 19. Dezember 2014 konnte die Nordbahntrasse offiziell eröffnet werden. Immer wieder hatte es Verzögerungen gegeben. 2011 war der Geschäftsführer der Nordbahntrassen GmbH nach monatelangen Querelen wegen unterschiedlicher Auffassungen zum Ausbau zurückgetreten. Die Wuppertal-Bewegung hatte die Gesellschaft 2010 gegründet. Sie sollte, wie vertraglich mit der Stadt vereinbart, für Herstellung, Betrieb und Unterhaltung der Trasse verantwortlich sein. Die Nordbahntrassen GmbH sollte ursprünglich den ersten rund 2,6 Kilometer langen Bauabschnitt realisieren. Im Laufe der 2010 begonnen Arbeiten an den Wegen zeigte sich aber, dass doch Fachfirmen beauftragt werden mussten und die Kosten damit steigen würden. Im April 2011 übernahm die Stadt die Bauherrschaft über die Trasse.

Heute blickt die Wuppertal-Bewegung auf viel Arbeit und große Errungenschaften zurück. Auszeichnungen belegen die Beliebtheit der Trasse. 32 Millionen Euro hat die Umsetzung der Idee gekostet, wobei die Wuppertal-Bewegung Sponsorenzusagen über 2,5 Millionen Euro eingeworben hatte. Der Rest kam vom Land NRW, vom Bund und der EU.

Anlässlich des zehnjährigen Bestehens der Wuppertal-Bewegung würdigt nun die Stadtsparkasse die ehrenamtliche Arbeit der Wuppertal-Bewegung. Im Foyer der Hauptgeschäftsstelle sind Texte und Bilder zu der Umsetzung des Baus der Nordbahntrasse zu sehen. Zusammengestellt wurde die Ausstellung von Christa Mrozek, die bei der Wuppertal-Bewegung für die Öffentlichkeitsarbeit zuständig ist. Zu sehen ist die Ausstellung in der Sparkasse am Islandufer bis zum 22.Juli.

Quelle: RP
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