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Remscheid
Frischer Wind für Kräwi unter neuer Regie

Remscheid: Frischer Wind für Kräwi unter neuer Regie
Auf dem Sprung in die neue Saison - der Freizeitpark Kräwinkel geht an den Start. Am 1. Mai geht es los. FOTO: Jürgen Moll
Remscheid. Die Arbeit Remscheid lädt für 1. Mai zum Tag der offenen Tür mit vielen Attraktionen ein. Von Solveig Pudelski

Bei kühlen Temperaturen ist die Lust auf die Badesaison noch nicht geweckt. Aber einen Vorgeschmackauf die warme Jahreszeit bietet die Wassersport- und Freizeitanlage Kräwinklerbrücke an der Wupper-Talsperre Sonnenanbetern und Wassersportfreunden bereits jetzt: Am Freitag, 1. Mai, läutet sie mit einem Tag der offenen Tür und speziellen Aktionen die Saison 2015 ein. Dieses Jahr unter neuer Führung und mit neuen Ideen.

Wie berichtet, hat der bisherige Pächter, die Gabe gGmbH, aus finanziellen Gründen die Segel gestrichen. Seit 1. März ist die "Arbeit Remscheid" für die Kräwi verantwortlich. "Unser Vorpächter hat vor zwei Jahren ein Konzept erarbeitet, das alle wichtigen Punkt anspricht", sagte Ralf Barsties, Geschäftsführer der Arbeit Remscheid, vor den Lenneper Politikern. Allerdings habe er das meiste gar nicht umgesetzt. Einiges aus dem Konzept wolle man aufgreifen, kündigte Barsties an. Nicht nur Sportvereine sollen die Freizeitanlage für Veranstaltungen nutzen können.

Zum Start liege das Hauptaugenmerk auf einer Bestandsaufnahme. Außerdem sei es wichtig, die Anlage mit Bootsverleih, Wiesen und Parkplätzen so in Schuss zu halten, dass sie nutzbar und einladend ist. Da keine Zuschüsse fließen, müsse sie wirtschaftlich betrieben werden - keine leichte Aufgabe: Per Vertrag ist vereinbart, dass die Kräwi für jeden Bürger offen sein soll. "Seit Ostern sind wir von 10 bis 16 Uhr bei jedem Wetter präsent", berichtete Barsties. "Wir" - das ist das Team aus einem "sehr erfahrenen Projektleiter und drei Kernmitarbeitern". Sogenannte Ein-Euro-Jobber, die in Kooperation mit dem Jobcenter engagiert sind, pflegen die Anlage. Die Attraktivität der Kräwi hängt vom Angebot und einem Top-Zustand ab. In Kooperation mit Polizei und Ordnungsamt soll dafür gesorgt werden, dass die Anlage am anderen Tag so aussieht, wie sie die späten Gäste vorgefunden haben. Denn für viele sei das Areal auch außerhalb der Öffnungszeiten ein beliebter Treffpunkt.

Besonders im Blick halten will die Arbeit Remscheid die finanzielle Seite: Bewirtschaftung von Parkplätzen und Toiletten, Erlöse aus Bootsverleih, Vermietung von Bootsliegeplätzen und Verkaufserlöse des Kiosks sind die Einnahmequellen.

Am 1. Mai soll der neue Kiosk, der Snacks und Kuchen verkauft, vorgestellt werden. Für Kinder wird eine Hüpfburg aufgebaut, das Spielmobil macht dort Station. Der Kanu-Sportverein möchte mit Schnupperangeboten Besucher auf den See locken, so kann man beispielsweise auch im Drachenboot fahren. Außerdem können Gäste mit geliehenen Tretbooten und Kanus eine Runde drehen und sich anschließend Kaffee und Kuchen gönnen.

Quelle: RP
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