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Remscheid
Für Dreifach-Halle fehlt noch Geld

Remscheid: Für Dreifach-Halle fehlt noch Geld
Die Halle der Albert-Einstein-Schule ist in einem sehr schlechten Zustand. FOTO: Moll (Archiv)
Remscheid. Neubau Berufskolleg und Rathaus-Erweiterung sind deutlich weiter. Von Henning Röser

Mit Investitionen in Höhe von jeweils rund 20 Millionen Euro sind sie zwei der größten Investitionsprojekte der Stadt in den nächsten Jahren. Kommende Woche erreichen der geplante Neubau für das Berufskolleg Wirtschaft und Verwaltung am Hauptbahnhof und die angepeilte Erweiterung des Rathauses die nächste Etappe.

Am 12. Dezember werden die Angebote geöffnet, die auf die seit November laufende Ausschreibung eingegangen sind. Dabei geht es um juristische und technisch-wirtschaftliche Beratungsleistungen unter anderem zur Gestaltung des Vertrages und die Begleitung bei der als nächster Schritt anstehenden EU-weiten Ausschreibung der Totalunternehmervergabe.

Auch für die Beschreibung der Auftrags-Inhalte sucht man Unterstützung. Die Verwaltung braucht diese Hilfe, weil sie mit Großprojekten dieser Art zu wenig Erfahrung hat. Im Januar und Februar 2018 wird sich das von der Stadt ausgewählte Büro der Politik vorstellen. Im Anschluss sollen dann die öffentlichen Ausschreibungen erfolgen. Vom Ergebnis werde abhängen, wie der genaue Zeitplan für die Fertigstellung aussieht, sagt Kämmerer Sven Wiertz: "Alles andere wäre jetzt Stochern im Nebel."

Die politische Diskussion um die zukünftige Nutzung des aktuellen Standortes des Berufskollegs an der Stuttgarter Straße hat derweil begonnen. CDU und SPD sind sich einig, dass dort nach einem Abriss der Schule Wohnbebauung entstehen soll. Dafür muss allerdings die bisherige Rahmenplanung erst einmal verändert werden, die aktuell hier noch Grünfläche vorsieht.

Während für zwei seit langem diskutierte Großprojekte der Fahrplan relativ klar umrissen ist, geht es der Politik bei einem dritten nicht schnell genug. Das Verfahren zum Neubau der Dreifach-Sporthalle in der Innenstadt dauert der CDU zu lange. Sie beklagt die Informationspolitik der Stadt. Dabei geht es um die inhaltlichen Vorgaben für den Gutachter, der einen bewertenden Vergleich der drei in Frage kommenden Standorte (Albert-Einstein-Gesamtschule/ EMA /Stadtpark) erstellen soll.

Sportdezernent Thomas Neuhaus sagte im Sportausschuss zu, die Politik über die Vorgaben zu informieren. Grund zu Eile bestehe aber nicht. Anders als für das Berufskolleg und den Rathausanbau steht für die Dreifach-Sporthalle im Doppelhaushalt 2017 / 2018 noch kein Geld. Über die Frage, wo die benötigten rund sechs Millionen Euro für die Halle herkommen sollen, muss also noch politisch gerungen werden.

Quelle: RP
 
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