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Remscheid
Gastgeber für Lenneper Lesefestival gesucht

Remscheid. Lennep soll sich im April in ein Zentrum für Literatur verwandeln. Es fehlen noch Orte für Lesungen. Von Cristina Segovia-Buendía

Rund um den internationalen Tag des Buches, am 23. April, plant die Welle erstmals ein Lese-Festival der besonderen Art: Einige spannende Orte, Vorleser und Autoren stehen bereits fest. Gesucht werden nun allerdings noch interessierte Bürger als Leser oder Lenneper, die als Gastgeber, Wohnzimmer, Garten oder Speicher zur Verfügung stellen.

Unter dem Titel "Lennep liest" lädt das Soziokulturelle-Zentrum "Die Welle" kommenden Monat zum ersten Lenneper Lesefestival ein. Geplant ist, ähnlich wie bei der beliebten Buderus Lokalrunde, ein Wochenende lang, Samstag und Sonntag, in und rund um Lennep kostenlose Lesungen an unterschiedlichen Orten anzubieten. "Die Idee dahinter ist, das Lesen wieder stärker in der Vordergrund zu rücken und die Bürger aktiv daran zu beteiligen", erklärt Zbigniew Pluszynski, Geschäftsführer der Welle. Die Welle bietet dabei am Samstagabend selbst eine spannende Lesung mit lokalen Krimi-Autoren wie Daniel Juhr an, fungiert aber auch als Börse für interessierte Bürger, die entweder selbst Vorlesen, oder einen privaten Raum zur Verfügung stellen wollen. Beispielsweise werden die Buchhandlung Schmitz, die Bücherei, das Tortenatelier König von Preußen, der Verein Lennep Offensiv und die Sportler der Lenneper Turngemeinde (LTG) Lesungen im Rahmen des Festivals in der Altstadt anbieten. Auch das Tuch- und Röntgen-Museum sowie das Augusta-Hardt-Heim haben zugesagt. Verschiedene Themen und Genres werden angeboten, für Kinder und Erwachsene unterschiedlicher Interessen. "Lennep Offensiv möchte eine Lesung über Lennep anbieten und eine weitere über den Pilgerweg", berichtet Pluszynski. Im Tuchmuseum wird es Geschichten über Tuchhändler geben und das Tortenatelier bietet Geschichten über den König von Preußen an. Auch die eine oder andere Privatperson hat sich bereits gemeldet.

Der Geschäftsführer der Welle würde sich aber über viele weitere interessierte Bürger freuen, die sich, mit ihren Lieblingsgeschichten, Gedichten oder Selbstgeschriebenem am Festival beteiligen wollen. "Es wäre schön, wenn sich innerhalb der nächsten zwei Wochen noch einige anmelden würden."

Ab kommenden Monat soll das Programm als Heftchen und auf der Homepage der Welle verfügbar sein. Anmeldungen und Infos telefonischunter 02191 59 12 417 oder 60 441 oder per Mail an medien@diewelle.net.

Quelle: RP
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