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Remscheid
Großer Applaus für den vielstimmigen Chor der Hilfe

Remscheid. Für den guten Zweck ließen sich 300 Besucher in der Klosterkirche bestens unterhalten: Der freie Journalist Wolf Haumann lud am Donnerstagabend zu einer besonderen Charity-Gala, zugunsten der Ökumenischen Hospizgruppe Remscheid, ein. Das von ihm moderierte Programm, zwischen Tanz und Musik, kam bestens an. Es sollte ein großes Fest werden, abwechslungsreich und unterhaltsam, für jedes Alter. Das hatte sich Wolf Haumann vorgenommen, als ihm die Idee für die Charity Gala in den Sinn kam. So lud er sich für sein erstes eigenes Wohltätigkeits-Event verschiedene Künstler ein: Der farbenfrohe "Mixed Generations" Gospelchor von Christoph Spengler war ebenso vertreten, wie die rasante Hip Hop Crew der Tanzschule Mavius aus Wermelskirchen. Die stimmgewaltige Sängerin Bianca Rosa Klever trat gleich als Highlight des Abends in mehreren Formationen auf, als Solistin, als Duo mit Sohn Michael am Keyboard und schließlich als Frontfrau der Coverband "Fachwerk".

Das Publikum fühlte sich bestens unterhalten. Es bedankte sich bei Mixed Generations mit langanhaltendem Applaus, bis jeder von Remscheids größtem Pop-und Gospelchor die Bühne, nach ihrer tollen Darbietung, verlassen hatte, jubelten lautstark den jungen Hip Hop Künstlern. Mit Bianca Rosa Klever sangen die Zuhörer heiter mit oder genossen auch einfach ihre wohlklingende Stimmfarbe bei Liedern der 20er, 50er oder der Neuzeit.

Anlass zu dieser Charity-Gala gegeben hatte ein Sterbefall im Bekanntenkreis von Wolf Haumann, sein erster persönlicher Kontakt mit der Hospizarbeit. "Der Fall hatte mich sehr berührt, und so kam ich auf die Idee, eine Gala zugunsten der ökumenischen Hospizgruppe zu organisieren." Ausgesucht hatte er sich die ambulante Hospizgruppe, weil sie im Vergleich zu den beiden anderen Vereinen, das Kinderhospiz Burgholz und das Christliches Hospiz Bergisch Land, die geringere öffentliche Aufmerksamkeit erhalten. Nach kurzer Rücksprache mit der Vereinsvorsitzenden Heike Krommers gingen die Vorbereitungen sehr schnell, berichtet Haumann. Die befreundeten Künstler die der Kulturjournalist anfragte, waren sofort von der Idee begeistert und sagten spontan zu. Einigen musste er sogar absagen, weil es den Abend gesprengt hätte.

(seg)
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