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Remscheid
Gründerpreis: Vier Remscheider im Finale

Remscheid: Gründerpreis: Vier Remscheider im Finale
Erfolgreiche Teilnehmer beim Deutschen Gründerpreis bei der Ehrung in der Zentrale der Stadtsparkasse an der Alleestraße. FOTO: Jürgen Moll
Remscheid. Vier Schüler des Röntgen-Gymnasiums haben es beim diesjährigen Gründerpreis-Wettbewerb unter die zehn besten Teams Deutschlands und damit ins Bundesfinale nach Hamburg geschafft.

Nico Landau (18), Susanne Katterwe (19), Raphael Heip und Andreas Kind (beide 17) erzielten mit ihrem fiktiven Unternehmen "Intelligent Writing Solutions" für virtuelle Tastaturen den ersten Platz in Remscheid und gehören damit auch zu den Besten im Rheinland. Sie wurden in der Zentrale der Stadtsparkasse Remscheid geehrt.

Spielerisch ein Unternehmen aufziehen, sich ein innovatives Produkt ausdenken, einen Finanzplan erstellen, Produktion und Vermarktung planen, Werbestrategien entwickeln und die Ware erfolgreich auf dem Weltmarkt platzieren - damit haben sich acht Remscheider Schülerteams des Röntgen-Gymnasiums (Rögy) und des Berufskollegs Wirtschaft und Verwaltung (BWV) in den vergangenen vier Monaten beschäftigt. Besonders erfolgreich waren die diesjährigen lokalen Gewinner Nico Landau, Susanne Katterwe, Raphael Heip und Andreas Kind. Drei von ihnen (Landau, Katterwe und Kind) belegten auch schon im vergangenen Jahr den ersten Platz in Remscheid und verpassten nur knapp das Bundesfinale.

Dieses Jahr, hatten sie nicht nur deutlich mehr Spaß, berichtet Kind: "Wir waren im Spiel noch mehr drin als letztes Jahr und sind besser mit den Aufgaben klar gekommen." Trotz Abitur-Stress meisterten sie die doppelte Herausforderung erfolgreich.

Mit den verliehenen Punkten der Fachjury schaffte das Quartett in Remscheid wieder den ersten Platz. Zweitplatzierte wurde das Team "Kanadas" des BWV - bestehend aus Nadine Rüter, Karina Schumacher, Sonja Götter und Daniel Obermann - mit der Idee zu einer Bratpfanne mit integriertem Fett-Spritzschutz. Joshua und Janis Adamek, Hendrik Heyder und Jonathan Kotthaus vom Rögy schafften es mit ihrem elektronischen und akustischen Melder für verlorene Gegenstände auf den dritten Platz.

Spaß hatten alle Teams beim Gründerpreis: "Es steckt ein hoher Lernfaktor in diesem Wettbewerb, weil man Sachen ausprobieren kann, die man später wirklich gebrauchen kann", sagte Janis Adamek. "Ich hätte mich vorher sonst nie mit einer Finanzplanung beschäftigt." Das bestätigte auch Andreas Kind vom Siegerteam: "Man bekommt Einblicke in Sachen, die man in der Schule so sonst nicht lernt und die einen aber aufs Leben vorbereiten." Für ihre Teilnahme am Finale am 23. Juni in Hamburg wird Landau sogar seine USA-Reise verschieben. Der erste Platz wäre für die vier ein Traum, "aber dass wir überhaupt im Finale dabei sein können, ist großartig", sagt Kind.

(seg)
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