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Remscheid
Gründerspiel - vier Monate Selbstständigkeit

Remscheid: Gründerspiel - vier Monate Selbstständigkeit
Die Gründerteams kamen in der Stadtsparkasse zusammen. FOTO: Hertgen
Remscheid. Sieben Teams aus Remscheid nehmen am Wettbewerb um den Deutschen Gründerpreis teil. Von Anna Mazzalupi

Von der Idee über die Teamaufstellung und die Produktentwicklung bis hin zum Vertrieb und dem Marketing muss alles aufgebaut werden. Beim Deutschen Gründerpreis spielen Schüler ab 16 Jahren vier Monate lang praxisnah durch, wie es ist, ein Unternehmen aufzubauen und zu führen.

In diesem Jahr beteiligen sich auch wieder sieben Teams aus Remscheid an dem bundesweiten Wettbewerb. Bei der Kickoff-Veranstaltung präsentierten die Schülerinnen und Schüler vom Röntgen-Gymnasium und dem Berufskolleg Wirtschaft und Verwaltung ihre Konzepte. Erstmals ist auch eine Gruppe der Sophie-Scholl-Gesamtschule dabei.

Die fiktiven Geschäftsideen sind wieder ausgefallen und nach der ersten Phase des Spiels bereits gut ausgefeilt. "Beautycutie" vom Berufskolleg möchte gerne eine ultimative Schminkmaschine etablieren, die per Maske ein ausgesuchtes Make-Up aufsprüht. Die Automaten könnten nach Vorstellung der Erfinder etwa im Fitnessstudio oder in Schwimmbädern stehen. Als Zielgruppe hat das Start-Up auch Männer im Blick.

"Biosphere", die zweite Gruppe des Kollegs, glaubt an das Potenzial von einer LED-Abdeckung für Aquarien, bei der die Lichter individuell gestaltbar seien sollen. "Make & Zipp" treibt die Idee einer abziehbaren Schutzfolie für Toiletten voran, um so ein Stück zur Verbesserung der Hygiene zu leisten. Das vierte Team des Berufskollegs, "EasierLearning GmbH" arbeitet an einem Stift, der ohne menschliches Zutun die Rechtschreibung korrigieren soll.

An Ideenreichtum stehen die Rögy-Schüler ihren Mitbewerbern in nichts nach. "PaLeToJa" wollen ein Kissen auf den Markt bringen, das als Ladegerät für das Tablet dient und zeitgleich das ergonomische Sitzen fördern sowie elektromagnetische Strahlung abfangen soll. "Accimizer" hat den Smartphone-Markt ins Visier genommen. Um Unfälle von Fußgängern durch die Smartphone-Nutzung zu verhindern, wird eine stylische Handyhülle mit Sensoren ausgestattet, die vor nahenden Gegenständen warnt.

Das Team der Sophie-Scholl-Schule will den Lebensmittelmarkt revolutionieren. "Wema-Chem" entwickelte einen Indikator-Streifen für Milchverpackungen, der den Status der Haltbarkeit anzeigt. Auf diese Weise soll auch die Lebensmittelverschwendung verringert werden.

Wer nach Erfüllung der neun Aufgaben gewinnt, entscheidet sich am 9. Juni. Der Sieger erhält 500 Euro Preisgeld. Außerdem haben die Teams die Chance, am Landes- sowie am Bundesfinale im Juni teilzunehmen.

Quelle: RP
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