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Remscheid
Gutachten: Kosten sprechen für Berufskolleg am Bahnhof

Remscheid: Gutachten: Kosten sprechen für Berufskolleg am Bahnhof
Direkt an den Gleisen in der Nachbarschschaft des neuen Kinos könnte das Kolleg entstehen. FOTO: JUmo (Archiv)
Remscheid. Bei einem der am kontroversesten diskutierten Neubauprojekte der letzten Jahre könnte es eine überraschende Wendung geben. Nach BM-Informationen kommt der von der Stadt eingesetzte externe Gutachter zu dem Ergebnis, dass ein Neubau des Berufskollegs Wirtschaft und Verwaltung auf dem sogenannten Baufeld 6 am Hauptbahnhof die wirtschaftlich sinnvollste Lösung wäre. Dieses Grundstück ist in städtischem Besitz. Von Henning Röser

Diese Variante soll um einige Millionen Euro günstiger sein als die vor allem von der SPD und Oberbürgermeister Burkhard Mast-Weisz (SPD) favorisierte Variante auf der Alleestraße. Die Idee dort: Das seit langem als Schandfleck empfundene, leerstehende SinnLeffers-Gebäude soll gekauft und dann abgerissen werden. Dort soll der Neubau entstehen. Die Befürworter erhoffen sich davon einen belebenden Impuls für die darbende untere Alleestraße.

Zuletzt hatte es aber auch Signale gegeben, dass der Inhaber der Immobilie andere Interessenten für das leerstehende Modehaus hat.

Die CDU hat an einem Berufskolleg-Neubau auf der Allee immer wieder Zweifel angemeldet. Sie favorisiert bislang den Standort Bahnhof - unter anderem, weil die Schule dort durch den Bahnanschluss sehr gut erreichbar wäre.

Um zu einem Urteil zu kommen, hatte die Fraktion einen nachvollziehbaren Vergleich aller drei Varianten (die dritte wäre ein Neubau neben dem Berufskolleg Technik in Neuenkamp) gefordert. Dieses Gutachten liegt nun vor und soll in der kommenden Woche zunächst den schulpolitischen Sprechern der Parteien vorgestellt werden.

Quelle: RP
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