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Remscheid
Halle in Bergisch Born ist verkauft und für Tennisspieler gerettet

Remscheid. Die Tennisspieler in Remscheid können aufatmen - die Halle in Bergisch Born ist gerettet. Auch in Zukunft können hier Hobby- und Vereinsmannschaften bei schlechtem Wetter und im Winter den Sport mit den gelben Filzbällen betreiben. Der neue Pächter ist kein Unbekannter auf diesem Gebiet. Stefan Brandt gehört schon die "Bergische Sportarena" in Wermelskirchen. "Hier in Bergisch Born geht es genauso weiter, wie bisher auch. Alle Tennisspieler sind herzlich willkommen", kündigt Brandt an. Von Tim Kronner

Im August war bekannt geworden, dass der bisherige Besitzer Olaf Höhfeld die Halle verkaufen möchte. "Ich habe das jetzt 19 Jahre lang gemacht und möchte etwas verändern", gibt er jetzt als Grund an. Die Sportler waren von dieser Nachricht aber alles andere als begeistert. "Zehn Teams tragen hier in der Wintersaison ihre Medenspiele aus, sieben Vereine haben Hallenstunden gemietet", sagte Roland Nitzling, Tennis-Jugendwart des SSV Bergisch Born, im August. Besorgt waren die Sportler wegen der anderen Interessenten - ein Betreiber von Paintball-Hallen und ein Autohändler, die die Halle wohl anderweitig genutzt hätten.

Für den bisherigen Eigentümer dauerte es nicht lange, bis klar war, wessen Angebot er annimmt. "Mein Ziel war es, dass die Leute weiter zum Tennis herkommen können", sagt Höhfeld. Er habe über die Jahre einen engen Kontakt zu den Stammspielern aufgebaut und halte das jetzt angenommene Angebot für die beste Lösung. Eine Wermelskirchener Investorengruppe kauft nun die Halle, um dort den Spielbetrieb fortzuführen. Zum 1. Oktober übernimmt Pächter Stefan Brandt die Geschäfte offiziell.

Als Grund für sein Interesse gibt Brandt den "perfekten Standort" zwischen Remscheid, Wermelskirchen, Hückeswagen und Radevormwald sowie seine Verbundenheit zum SSV Bergisch Born an. "Die neue Halle ergänzt das Angebot der Bergischen Sportarena sehr gut", sagt Brandt. Dazu zählt auch, dass die Plätze ab Oktober über die Homepage der Bergischen Sportarena online buchbar sind. "So können die Spieler die Belegung direkt sehen und auch zwischen den beiden Hallen wechseln", erklärt Brandt.

Eine weitere Neuerung gibt es in der Gastronomie. Diese wird an Hotelfachfrau Lisa Jerlitschka unterverpachtet. "Ich bin zwei Straßen von hier entfernt aufgewachsen, das ist ein absoluter Traum", freut sich Jerlitschka.

Eine wichtige Rolle in ihrer "Verweil-Gastronomie" spielen die Nähe zur Balkantrasse und der schöne Biergarten. "Die Leute sollen sich beim Sport und danach wohl fühlen", sagt Jerlitschka.

Quelle: RP
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