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Remscheid
Haus Clarenbach stellt sich neu auf

Remscheid: Haus Clarenbach stellt sich neu auf
Über den sanierten Bestandsbau und Neubau vom Haus Clarenbach freuen sich (v.l.) Frank Sieper, Thomas Köppchen und Silke Lehmann-Wieden. FOTO: Jürgen Moll
Remscheid. Nach drei Jahren Sanierungsarbeit sind die 74 Einzelzimmer nun fertig. Ein Café wird zum Treffpunkt. Von Anna Mazzalupi

Vom ersten Spatenstich für den Neubau hin zur Sanierung des Altbaus hat es gut drei Jahre gedauert. Für die Bewohner bedeutete das einiges an Einschränkungen und vor allem viel Baulärm- und -staub. Das haben sie in Kauf genommen, wohnen sie doch jetzt in einem modernen, freundlichen und barrierefreien Altenheim.

Gestern feierte das Haus Clarenbach zusammen mit seinen 80 Bewohnern die Einweihung des kernsanierten Bestandbaus aus den 80er-Jahren und somit die Fertigstellung des neuen Haus Clarenbachs. Das Ergebnis ist eine Verschmelzung von alt und neu, die den Bewohnern in den sieben Wohngruppen eine altengerechte Betreuung in einem schönen Ambiente bietet soll.

Die neuen 74 Einzelzimmer lösen die ehemaligen Doppelzimmer ab, verfügen über ein eigenes, barrierefreies Bad und sind mit robusten, hellen Möbel ausgestattet. Zusätzlich gibt es drei Doppelzimmer. Genau wie im Neubau, der seit Anfang 2015 bewohnt wird, finden sich im renovierten Altbau neue Aufenthaltsräume mit einer Küchenzeile wieder. Auf den Gemeinschaftsbalkonen können die Bewohner den Ausblick genießen.

Orientiert an dem Drei-Welten-Modell werden vor allem Demenzerkrankte entsprechend ihres Erkrankungsgrades betreut. Für schwer Demenzerkrankte wir derzeit noch der geschützte Außenbereich in der unteren Etage umgestaltet. Für alle Bewohner, aber auch für Außenstehende, dient das neue Café Clarenbach am Eingangsbereich als Anlaufstelle. Pünktlich zur Einweihung ist auch die Terrasse fertig geworden. Nach den Wünschen des stellvertretenden Einrichtungsleiters und Leiters des Sozialdienstes, Andreas Wigger, soll dort ein lebendiger Austausch stattfinden. Insgesamt sieben Millionen Euro hat die Einrichtung in Neubau und Sanierung gesteckt. Ein Internetcafé für die Bewohner sowie ein spezieller Palliativbereich sind in Planung.

Die Umgestaltung des Areals geht allerdings noch weiter. Bereits nächste Woche soll der mittlere Bau abgerissen werden. Er wird in einer eineinhalbjährigen Bauphase durch einen dreistöckigen Neubau, dem Haus Talblick, ersetzt, der 42 vollstationäre Plätze, 14 Tagespflegeplätze sowie drei betreute Plätze bietet. Damit weitet die Einrichtungen das Angebot für Betreutes Wohnen von sechs auf 15 Plätze aus. Die ehemaligen Personalwohnhäuser sind an die Firma AIP verkauft worden, die an dieser Stelle zeitgleich 30 Eigentumswohnungen errichten wird, die an das Angebot des Altenheims angebunden seien sollen.

Quelle: RP
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